Jugendfußball Pokaltraum platzt für die A-Jugend des Wuppertaler SV

Wuppertal · Nach einer kampfbetonten Partie im Achtelfinale des Fußball-Niederrheinpokals scheiden die Wuppertaler durch eine 0:1-Niederlage gegen Bundesliga-Rivale MSV Duisburg aus.

WSV-Kapitän Hugo Schmidt hätte mit einem Freistoß fast noch den Ausgleich erzielt. Doch so herrschte nach Abpfiff bei den Wuppertalern Trauer über das Pokal-Ausscheiden.

WSV-Kapitän Hugo Schmidt hätte mit einem Freistoß fast noch den Ausgleich erzielt. Doch so herrschte nach Abpfiff bei den Wuppertalern Trauer über das Pokal-Ausscheiden.

Foto: Otto Krschak

200 Zuschauer waren am Donnerstagabend zum Uellendahl gekommen, um die A-Jugend-Bundesligisten Wuppertaler SV und MSV Duisburg im Achtelfinale des Fußball-Niederrheinpokals zu erleben. Am Ende setzten sich die Duisburger, die der WSV in der Liga zwei Mal geschlagen hatte, mit 1:0 durch. Die Partie war von Beginn an geprägt von vielen Zweikämpfen, Torchancen waren dagegen vor allem in der ersten Hälfte Mangelware. In der zweiten Halbzeit öffnete sich das Spiel mehr und mehr, beide Mannschaften kamen zu gefährlichen Aktionen im Strafraum des Gegners, aber entweder waren die Schüsse zu unpräzise, oder der letzte Pass oder die Flanke kamen nicht zum Mitspieler. Nach einer guten Stunde dann der entscheidende Fehler der Wuppertaler. Im Mittelfeld eroberten sie zunächst stark den Ball, spielten dann aber einen bösen Fehlpass, nach dem zwei Duisburger alleine auf WSV-Torhüter Emil Metz zuliefen und ihm keine Chance ließen. Die Wuppertaler antworteten mit wütenden Angriffen, hatten ihre besten Chancen durch einen Freistoß aus 17 Metern von Kapitän Hugo Schmitt, der knapp über das Tor ging, und Andrii Pedchenko, der bei seinem Abschluss aus 15 Metern allerdings den Ball nicht richtig traf. Auf der anderen Seite hatten die Duisburger einige vielversprechende Konterchancen, die sie aber nicht nutzten, sodass die Wuppertaler bis in die Nachspielzeit auf den Ausgleich hoffen konnten. Aber es reichte nicht mehr. Die Duisburger fahren am 7. April zum Viertelfinale nach Essen zu RWE. Für die U 19 des WSV geht es nach der Osterpause am 14. April in der Bundesliga West mit einem Heimspiel gegen den SC Paderborn weiter. Trainer Christian Britscho war mit der Leistung und dem Einsatz zufrieden, stellte aber auch fest, „dass Fußball halt ein Fehlerspiel ist. Und den haben wir leider gemacht“, sagte er. lars