Pokalendspiel WSV gegen KFC: Wuppertals OB will "Finale dahoam"

Niederrheinpokal : Mucke setzt sich für Finale daheim ein

WSV hat Heimspiel gegen den KFC noch nicht abgeschrieben.

Vor dem Gespräch mit dem Fußballverband-Niederrhein und dem KFC Uerdingen, bei dem in dieser Woche der Austragungsort für das Niederrheinpokal-Endspiel am 25. Mai festgelegt werden soll, hat der Wuppertaler SV das „Finale daheim“ noch nicht abgeschrieben. In seinen Bemühungen, vielleicht doch den bereits genehmigten Sonnborner Trödelmarkt und das Fußballspiel hintereinander zu bekommen, darf er sich der Unterstützung von Oberbürgermeister Andreas Mucke sicher sein. „Ich möchte, dass das Spiel in Wuppertal stattfindet. Für den WSV wäre es gerade in der jetzigen Situation wichtig, ein Heimspiel zu haben. Er braucht jede Unterstützung. Wir werden in den nächsten Tagen ausloten, ob es doch eine Möglichkeit gibt“, sagte Mucke unserer Zeitung. Ordnungsamt und Polizei hatten sich zuvor aus Sicherheitsaspekten gegen ein Nebeneinander von Trödelmarkt mit in den Vorjahren bis zu 100 000 Besuchern und Finale mit sicher mehr als 10 000 Fans ausgesprochen. Allerdings hat sich der WSV um die spätest mögliche Anstoßzeit im Rahmen des bundesweiten Tages der Verbandspokalendspiele am 25 Mai beworben, nämlich um 17.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt könnte der Trödelmarkt eventuell bereits beendet sein. Wie es heißt, hat der WSV Kontakt zu den Trödelmarktorganisatoren aufgenommen und ist dort durchaus auf Wohlwollen gestoßen.

Ein Finale in Wuppertal würde wohl beiden Teams mehr Zuschauer und geringere Organisationskosten versprechen, zumal der KFC in der heimischen Grotenburg nicht spielen darf.  gh

Groß war beim WSV nach dem Halbfinalsieg gegen Monheim die Freude gewesen. Nun hofft man darauf, das Pokalfinale gegen Drittligist KFC vielleicht doch in Wuppertal spielen zu können. Foto: Fischer, Andreas H503840

>>>Kommentar: Niederrheinpokal: Finale im eigenen Stadion wäre wichtig

Mehr von Westdeutsche Zeitung