Peter Schmetz fehlt dem WSV bis zu acht Wochen

Peter Schmetz fehlt dem WSV bis zu acht Wochen

Bereits in der 12. Spielminute war es in der Partie gegen Rödinghausen passiert: Nachdem er ein Knacken im Fuß gehört hatte, zeigte WSV-Abwehrchef Peter Schmetz an, dass er ausgewechselt werden muss.

An Krüken verließ der 27-Jährige den Platz, konnte nicht auftreten, den Fuß nicht schmerzfrei bewegen. Sowohl er als auch Teamarzt Tim Heinz äußerten bereits kurz nach dem Spiel den Verdacht, Schmetz' linker Mittelfußknochen könnte gebrochen sein. Diesen bestätigte am Sonntag WSV-Trainer Christian Britscho aif WZ-Nachfrage: Sechs bis acht Wochen muss der Fußball-Regionalligist auf den 1,97 Meter großen Innenverteidiger verzichten.

André Mandt, der gegen Rödinghausen nicht im Kader war, erholt sich von einer schweren Erkältung und ist auf dem Wege der Besserung, er hatte seit Mittwoch nicht trainieren können.

Die Genesungwünsche seiner Teamkameraden waren zahlreich: Denn die Mannschaft hält zusammen, das fiel am Samstag nicht nur beim gemeinsamen Jubeln auf. Auch etwa wie Torwart Joshua Mroß seinen Abwehrspieler Michael Blum gleich nach seinem Patzer aufbaute, gab ein positives Bild ab, das man so auch unter Stefan Vollmerhausen kannte. Was sich offensichtlich etwas verändert hat, ist der Umgang zwischen Trainer und Spielern. So nahm Christian Britscho jeden seiner Einwechselspieler kurz in den Arm, bevor er ihn auf Feld schickte. Das wirkte konzentriert, aber ungezwungen.

Von Teamgeist zeugt auch die Äußerung des neuen Innenverteidigers Tjorben Uphoff, der die Frage nach seinem eigenen starken Debüt kurz mit „ich denke, so kann man starten“, beantwortete, dann aber gleich an den verletzten Teamkollegen Peter Schmetz dachte: „Peter wünsche ich nur das Beste. Ich hoffe einfach, dass es nicht so schlimm ist.“ Der eingewechselte Michael Blum habe es dann gut gemacht „Von Zweikampf zu Zweikampf passte die Abstimmung dann immer besser. Und wenn man jemanden wie Gino Windmüller noch davor hat, ist es natürlich umso besser.“