Nur wenige Lichtblicke im Testspiel

Nur wenige Lichtblicke im Testspiel

Der WSV unterliegt beim Nachwuchsteam des 1. FC Köln mit 0:3.

Wuppertal. Der zweite Anzug passt nicht. Einen Schönheitspreis hatte sich der Wuppertaler SV am Freitagabend bei der 0:3 (0:1)-Niederlage im Testspiel gegen den 1.FC KölnII wahrlich nicht verdient.

Schon vor der Pause tauchte der WSV kaum zwingend vor dem Tor des Regionalligisten auf. Insgesamt war es am Kölner Geißbockheim ein relativ ereignisloses Spiel. Unfreiwillig sorgte WSV-Keeper Sascha Samulewicz dann für den ersten Aufreger. Mit einem schwachen Zuspiel brachte er Victor Hugo Lorenzo in arge Verlegenheit. Der foulte bei seinem Rettungsversuch einen Kölner und holte sich dafür die gelbe Karte ab.

Während Trainer Uwe Fuchs das Foul außerhalb des Strafraums sah, war der Schiedsrichter Lucas Salm anderer Meinung. Den fälligen Strafstoß verwandelte das Kölner Urgestein Carsten Cullmann (39.) zum 1:0 für die Geißböcke.

Der WSV bot mit Dalio Memic (Waldhof Mannheim) in der Innenverteidigung und dem Brasilianer Romano im Mittelfeld zu Beginn zwei Testspieler auf. Melic konnte sich zumindest bei einer gelungenen Rettungsaktion auszeichnen. Ansonsten boten die WSV-Spieler bis auf Mahmoud Najdi, der hinten links verteidigte, fußballerische Magerkost. Vielleicht hätte Nermin Celikovic mehr Schwung ins Spiel gebracht, aber der stand verletzt am Spielfeldrand.

Nach der Pause war keine Steigerung beim WSV erkennbar. Die einzige gute Chance hatte der eingewechselte Kevin Kraft in der 83. Minute, als er mit einem Kopfball aus kurzer Distanz scheiterte.

"Das war ein guter Test, denn es ging ordentlich zur Sache. Wir haben eine Spielhälfte gebraucht, bis sich die Jungs gefunden haben.", sagte Uwe Fuchs, der nach der Pause mit Volker Lösch (FK Pirmasens) einen weiteren Testspieler brachte. Doch auch der Innenverteidiger konnte zwei weitere Tore der Kölner durch Temur (69.) und Bouallal (88.) nicht verhindern. FC-Nachwuchskoordinator Stefan Engels sprach ebenfalls von einem guten Test. "Wir wollen noch Spieler abgeben, vielleicht kommen wir da ins Geschäft."

Mehr von Westdeutsche Zeitung