Niederrhein-Pokal: Schützenfest am Niederrhein

Niederrhein-Pokal: Schützenfest am Niederrhein

Ohne Mühe setzt sich der Wuppertaler SV beim Bezirksligisten VfB Rheingold Emmerich mit 8:0 (5:0) durch.

Emmerich/Wuppertal. Im Schongang zog der Wuppertaler SV Dienstagabend durch einen 8:0-Sieg gegen den Bezirksligisten VfB Rheingold Emmerich in die zweite Runde des Niederrhein-Pokals ein.

Für die Gastgeber war es gegen den klassenhöchsten Verein im laufenden Wettbewerb das "Spiel des Jahres". Entsprechend liebevoll hatten die Emmericher die Partie im Eugen-Reintjes-Stadion vorbereitet. Auf dem Rasen waren sie dann jedoch schnell überfordert.

Nach einem Treffer von Marco Neppe (12.) und zwei Toren von Karsten Fischer (18./22.) konnte der Wuppertaler SV bereits mit der Einstimmung auf das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II am Samstag (Anstoß 14 Uhr) beginnen. Dann wird auch wieder Torjäger Tobias Damm dabei sein, der im Training einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen hatte und in Emmerich geschont wurde.

WSV-Trainer Uwe Fuchs ließ gegen den unterklassigen Gegner nichts anbrennen und bot bis auf Damm und José Murillo die Anfangsformation der ersten beiden Punktspiele auf. Für Murillo kam Mahmoud Najdi zum Einsatz, der sich zuletzt mit einer guten Leistung im Testspiel gegen den 1. FC Köln II empfohlen hatte.

Doch Najdis Abwehrkünste waren kaum gefragt, denn es war bis zum Abpfiff eine absolut einseitige Partie. Bis auf ein harmloses Schüsschen war WSV-Keeper Christian Maly völlig beschäftigungslos, und nach dem Seitenwechsel musste er mehr die tiefstehende Sonne als die Gästestürmer fürchten.

Kräfteschonen war in der zweiten Spielhälfte angesagt. Ken Asaeda, Karsten Fischer und Marvin Braun, die zu den Dauerläufern im Team zählen, wurden durch Steve Müller, Victor Hugo Lorenzón und Edgar Bernhardt ersetzt. "Eine super Anlage hier.

Gut, dass wir das erste Tor früh gemacht haben. Der Gegner stand ja nur hinten drin", sagte Karsten Fischer. Nach der Pause vollendeten Romas Dressler mit zwei Treffern und Edgar Bernhardt mit dem Tor zum 8:0-Endstand das Schützenfest am Niederrhein.