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Kein Selbstläufer und wenig Rückhalt für den Wuppertaler SV​

Meinung : Kein Selbstläufer und wenig Rückhalt für den Wuppertaler SV

Der Fußball-Regionalligist tut sich bei allen Ambitionen noch schwer. Enttäuschend ist aber vor allem die Zuschauerzahl. Andere Teams haben deutlich mehr Rückhalt.

Dass es trotz vielversprechender Verpflichtungen kein Selbstläufer wird, haben die Verantwortlichen des Wuppertaler SV bei der selbstbewussten Formulierung gesteigerter Ziele für die neue Regionalliga-Saison betont. Das hat sich bisher leider bewahrheitet, was auch daran liegt, dass die Mannschaft nach drei Spielen noch nicht so funktioniert, wie das sicher auch der Trainer und der Sportdirektor gehofft haben.  Noch ist nichts verloren – auch vor einem Jahr hatte die Mannschaft nach drei Spielen „nur“ vier Punkte, startete danach eine Serie und stand kurz vor dem Winter ganz oben. Damit Ähnliches gelingen kann, müssen allerdings die Fehler, die intern klar angesprochen werden, schnell behoben werden, muss der Trainer auch personell die richtige Mischung finden. Seine Aufgabe ist bei teurerem Kader und höheren Ansprüchen nicht einfacher geworden. Was besonders enttäuscht, ist die Zuschauerzahl. Nicht einmal 1500 waren es am Samstag, dabei wird in der Regionalliga guter Fußball geboten. Zum Vergleich: Münster hatte gegen Bocholt gut 8000 Zuschauer, Oberhausen gegen Aachen immerhin 2400.  Auch der Blick nach Uerdingen macht neidisch: Mehr als 1000 verkaufte Dauerkarten – und wer weiß, wie viele Zuschauer am Samstag gegen Cronenberg gekommen wären, wenn die Höchstgrenze auf der Baustelle Grotenburg nicht aktuell bei 2000 liegen würde. Beim KFC dürfte die Euphorie anhalten, auch wenn es für den Regionalliga-Absteiger gegen den CSC ein Pflichtsieg war, in Wuppertal wird es immer schwerer, eine zu entfachen.