In zwei Rückrundenspielen bisher zwei Siege und 6:0-Punkte

Fußball-Regionalliga: WSV will seinen guten Lauf fortsetzen

Fußball-Regionalligist hat nach dem 3:0 gegen RWE auch in Lippstadt etwas gutzumachen.

Den Schwung aus den bisherigen zwei Rückrundenspielen will Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV am Samstag mit zum SV Lippstadt nehmen (Anstoß 14 Uhr). Nachdem am vergangenen Wochenende beim 3:0 gegen Rot-Weiss Essen die Revanche für die 1:5-Hinspielniederlage bestens gelungen war, gilt es nun beim Aufsteiger, etwas gutzumachen. Die Erinnerung an das Hinspiel ist bei Sportvorstand Manuel Bölstler und den Spielern wach. „Wir haben in der zweiten Halbzeit fünf hochkarätige Möglichkeiten, machen dann fünf Minuten vor Schluss das 1:0 und kassieren noch zwei Gegentore“, fasst Bölstler im Rückblick zusammen. Für den WSV war es der zweite Knackpunkt einer Saison, die anders als beim Neuling schleppend begann.

Derzeit ist das umgekehrt. Der WSV ist seit vier Spielen unbesiegt, kletterte nach dem zweiten Sieg in Folge auf Platz fünf, Lippstadt ist nach zuletzt vier Niederlagen in Serie auf Rang zwölf abgerutscht. „Natürlich wollen wir unsere Serie fortsetzen und möglichst noch den ein oder anderen Platz klettern. Da schaut man zu Weihnachten dann doch gerne drauf“, sagt WSV-Trainer Adrian Alipour, der wie seine Spieler nach dem Sieg gegen Essen sehr erleichtert war. „Eine ganz tolle Mannschaftsleistung“, sagte Alipour, der seine Vorstellung vom Fußball gut umgesetzt sah und die Routiniers Daniel Grebe und Gaetano Manno für deren unermüdlichen Einsatz und ihr großes Laufpensum noch ein wenig heraushob.

Gegner wie Essen, die mitspielen wollten, würden dem WSV aber auch gut liegen. Auch Lippstadt sei ein Team, das spielerische Lösungen suche, so Alipour, der den Gegner aus den vergangenen zwei Jahren in der Oberliga kennt und schätzt. Ob er eine offensivere Aufstellung als gegen Essen wählen werde, ließ er noch offen.

Sportdirektor Manuel Bölstler sagte, dass er in der nächsten Woche die Gespräche mit allen Spielern und deren Beratern suchen werde. Dem ein oder anderen, auch unzufriedenen Spieler werde dann mit auf den Weg gegeben, ob er sich nicht verändern wolle, so Bölstler. Er will den Kader im Winter leicht verändern - perspektivisch, oder, wie er bekräftigte, eventuell auch aus finanzieller Notwendigkeit heraus. Für Torjäger Christopher Kramer hätten sich übrigens inzwischen Interessenten gemeldet, auch wenn er noch kein Angebot habe und auch mit Kramer noch nicht über dessen Pläne gesprochen habe. Dass der WSV bei einem möglichen Weggang von Kramer oder Bednarski mit nur einem Stürmer ins neue Jahr gehe, schließt Bölstler aus. Der WSV tue sich auf dem Markt um. Welchen Spielraum er habe, ergebe sich aus eventuellen Vertragsauflösungen.

Sportstadt Wuppertal wird Sponsor für das Trainingslager

Man darf also gespannt sein, wen der WSV am 27. Januar mit ins Trainingslager in die Türkei nehmen wird. Mit dem Verein Sportstadt Wuppertal, der sich um die Förderung des Spitzensports in der Stadt bemüht, hat der WSV einen Hauptsponsor gefunden, der mit einer vierstelligen Summe einen Teil der Kosten übernimmt. Im Vorstand der Sportstadt sind neben Jens Brinkmann mit Jörg Wolff und Claus Büttner-Wobst zwei Männer, die dem Verein früher mal nahe standen. Der Großteil der Finanzierung stehe inzwischen, so der WSV.

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