Jugendfußball: Gilej erlöst WSV-U 19 in Aachen mit spätem Tor

Jugendfußball : Gilej erlöst WSV-U 19 in Aachen mit spätem Tor

Jugendfußball: 2:1 ist eminent wichtig im Bundesliga-Abstiegskampf. Auch C-Jugend siegt.

A-Jugend-Bundesliga, Alemannia Aachen - Wuppertaler SV 1:2 (1:1). Durch einen Treffer von Thomas Gilej in der Nachspielzeit holte die U 19 am Samstag bei Alemannia Aachen drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Der Jubel kannte keine Grenzen als Gilej nach einer Standardsituation den Ball unter die Latte des Aachener Tores hämmerte. Mit dem Erfolg bleibt der WSV weiter auf einem Nichtabstiegsplatz und konnte den Abstand zum MSV Duisburg, der 1:4 beim VfL Bochum verlor, auf drei Punkte verkürzen. Gleichzeitig gibt es nach unten etwas Luft, weil dort alle Teams verloren. „Wir haben bis zum Schluss an uns geglaubt“, sagte WSV-Trainer Marcel Heinemann nach der emotionalen Schlussphase. Die Gäste zeigten eine gute Leistung, hatten allerdings auch Glück. So klärte der spätere Siegtorschütze Gilej für seinen schon geschlagen Torwart Glenn Dohn einen Ball auf der Linie (20.). Der WSV kam gut in die Partie. Nach einer Vorarbeit mit der Hacke von Mohamed El Bakali tankte sich Furkan Tasdemir durch die Gästeabwehr und erzielte mit einem Schuss ins lange Eck die WSV-Führung (7.). Die Freude hielt nicht lange an. Frederic Heitzer glich schon kurz darauf durch einen verwandelten Foulelfmeter aus (11.).

Nach einigen schwächeren Minuten  kamen die Gäste dann  wieder besser ins Spiel. Tasdemir, Giley und Leonard Bajraktari hatten gute Möglichkeiten, den WSV wieder in Führung zu bringen. Doch sie scheiterten alle an Aachens-Torwart Valentin Manzenreiter. In der zweiten Halbzeit dann das gleiche Bild: Die Alemannia versuchte, mit Kontern und Standardsituationen zum Erfolg zu kommen. Doch die WSV-Abwehr hielt stand und die Wuppertaler Offensivkräfte beschäftigten die Gastgeber. „Wir haben nicht gut gespielt und haben noch viel Arbeit vor uns. Aufgrund der Vielzahl der Chancen haben wir aber verdient gewonnen“, resümierte der glückliche Heinemann. Am nächsten Sonntag (11 Uhr, Uellendahl) ist der VfL Bochum zu Gast.

WSV: Dohn, Artar, Gilej, El Bakali (90. Derkum), Zhou (70. Binyamin), Tasdemir (83. Vöpel), Corsten, Akritidis, Tomczak, Baj-
raktari (83. Panait), Diana.

C-Junioren-Niederrheinliga, Cronenberger SC – WSV 0:1 (0:0). Mit dem siebten Sieg in Folge konnte der WSV den zweiten Platz in der Niederrheinliga festigen. Tabellenführer bleibt weiterhin die SG Unterrath mit einem Punkt Vorsprung. „Es war das erwartet schwere Spiel. Cronenberg hat sehr diszipliniert gespielt und gut verteidigt“, sagte WSV-Trainer Ferdi Gülenc nach dem knappen Sieg. Furkan Asut war der überragende Mann beim WSV. Mit seinem 17. Saisontreffer entschied der Führende der Torschützenliste der Niederrheinliga mit einem tollen Schuss in den Winkel die Partie (59.). Vor dem Führungstreffer hatte der Stürmer schon drei klare Tormöglichkeiten ausgelassen. CSC-Teammanager Marc Mittelstenscheidt war mit seinem Team zufrieden. „Wir haben Moral gezeigt und dem WSV lange Paroli geboten.“

CSC: Holthausen, Kiel, Nouali, Widdra, Amankwah (13. Kilic), Hodzic, Porfidio, Janoschka, Ashu, Djuhera (65. Sari), Joneczek.

WSV: Valerio, Molla, Albrink, Okkert, Potnar (50. Rueb), Özalp, Saouti (36. Jelitte), Al Hussein, Blauth (64. Randan), Asut, Hayta. toto