Wuppertaler SV: Gegen Gladbachs U23 will der WSV den Aufwärtstrend fortsetzen

Wuppertaler SV : Gegen Gladbachs U23 will der WSV den Aufwärtstrend fortsetzen

Nach dem 4:1 gegen den SV Straelen hat Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV am fünften Spieltag endlich die obere Tabellenhälfte erreicht und will sich dort möglichst einnisten. Das möchte aber auch die von Ex-Profi Arie van Lent betreute U 23 von Borussia Mönchengladbach, bei der der WSV am Samstag um 14 Uhr (Jahnplatz 1) antreten muss.

„Eine sehr spielstarke Mannschaft“, befindet WSV-Trainer Christian Britscho über den aktuellen Tabellen-14., der mit fünf Zählern nur zwei Punkte weniger auf dem Konto hat als die Wuppertaler.

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Um die routinierte Achse MarkusPazurek, Kapitän Giuseppe Pisano und Thomas Kraus hat van Lent junge Talente geschart, von denen der dribbelstarke Mike Feigenspan der wohl bekannteste ist. Gladbach, das zuletzt 0:0 beim durch den DFB-Pokal euphorisierten SV Rödinghausen gespielt hatte, fehlen genau wie dem WSV eigentlich nur drei Punkte, die richtig weh tun.

Sind es beim WSV die gegen den SV Lippstadt, der in der Nachspielzeit aus einem 0:1 noch ein 2:1 gemacht hatte, trauert man in Gladbach dem 1:3 gegen die U 23 von Fortuna Düsseldorf hinterher. „Von der Anzahl der Chancen und dem Zweikampfverhältnis auf dem Platz darf Gladbach das nie verlieren“, sagt Britscho. Er will sich vom aktuellen Tabellenstand der Jungfohlen nicht blenden lassen und fordert die selbe Zweikampfstärke und Laufbereitschaft von seinen Spielern wie gegen Straelen. So soll der Aufwärtstrend anhalten.

Die Aufstellung behält sich Britscho wie immer bis zum Spieltag vor. Dann wird auch feststehen, ob er neben Gino Windmüller, der wie berichtet mit Außenbandriss im Knöchel zwei bis drei Wochen ausfällt, auch Innenverteidiger Tjorben Uphoff wird ersetzen müssen. Seine gebrochene Nase sollte am Donnerstag gerichtet werden.

In den vergangenen Tagen habe sich der WSV dann doch mit zwei Personalien auf dem Transfermarkt beschäftigt, verriet Sportdirektor Manuel Bölstler. Ausgeschlossen sei es nicht, dass sich bis zum Schließen des Transferfensters am Freitag noch etwas tue, aber wenig wahrscheinlich. Schließlich sei die Pause von Windmüller überschaubar und auch Peter Schmetz kehre nach Fußbruch inabsehbarer Zeit — Bölstler schätzt im Oktober — wieder zurück. Gegen Gladbach müsse es eben die Breite des Kaders richten.