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Der Wuppertaler SV muss Vertrauen schaffen

Kommentar : Der Wuppertaler SV muss Vertrauen schaffen

Keine schöne Woche für die großen Zwei im Wuppertaler Sport, wenn man den Wuppertaler SV neben dem Bergischen HC noch so bezeichnen darf.

Handball-Bundesligist Bergischer HC unterlag am Donnerstag nach am Ende enttäuschender Leistung in Göppingen und muss sich in dieser Form Sorgen machen, in der Tabelle nicht weiter abzurutschen, der WSV ist nach der allerdings zu erwartenden Niederlage gegen Spitzenreiter Rödinghausen wieder auf einem Abstiegsplatz angekommen.

Größere Sorgen als auf dem Platz, wo man Pascal Bieler und seiner Mannschaft zutrauen kann, im Abstiegskampf zu bestehen, muss man sich um den WSV aber weiter neben dem Feld machen. Vorstand Alexander Eichner hat das WSV-Schiff zwar über einige Klippen gebracht, aber nie wie erhofft in tieferes Fahrwasser lenken können. Seine Ankündigung, zurückzutreten, könnte einerseits neue Kräfte frei machen, aber auch für neue Verunsicherung sorgen.

Von einem Netzwerk, wie es sich der BHC erarbeitet hat, kann der WSV vorerst nur träumen. Ein Business-Frühstück mit dem WSV, wie es der BHC in dieser Woche zelebrieren konnte, ist leider momentan nur schwer vorstellbar, zeigt aber, wohin der Weg gehen muss. guenter.hiege@wz.de