Meinung Der Neuaufbau ist auch eine Chance

Meinung · Viele Abschiede stehen beim Wuppertaler SV bevor. Wer geht den neuen Weg mit?

 Auch bei Semir Saric schien in Bocholt die Luft etwas raus zu sein. Er ist einer der wenigen, die auch noch Vertrag für die neue Spielzeit haben. Geht der den Weg mit, wenn der Verein kleinere Brötchen backen muss?

Auch bei Semir Saric schien in Bocholt die Luft etwas raus zu sein. Er ist einer der wenigen, die auch noch Vertrag für die neue Spielzeit haben. Geht der den Weg mit, wenn der Verein kleinere Brötchen backen muss?

Foto: Otto Krschak/OTTO KRSCHAK

Kein Wunder, dass dem WSV im Saisonendspurt etwas die Luft ausgeht. Zu schwierig ist die Gemengelage aus Abschieden, Sperren und Verletzungen, zu gering der Wert, eines fraglos respektablen zweiten Platzes – im dritten Jahr in Folge meilenweit hinter dem Meister. Essen und Münster sorgten anschließend in der 3. Liga für Furore sorgt. Münster steht gar vor dem Durchmarsch in Liga zwei. Das zeigt, wie schnell es gehen kann. Doch beim WSV wird man erst einmal kleinere Brötchen backen müssen und ist dabei, die „Zutaten“ zusammenzustellen. Zum Sparkurs gibt es zunächst keine Alternative, doch es ist auch die Chance, sich Stück für Stück von Sponsor und Mäzen Friedhelm Runge abzunabeln, der dankenswerterweise immer noch 600 000 Euro beisteuert.

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