Damm will wieder mitjubeln

Damm will wieder mitjubeln

Der WSV wird gegen VfB Stuttgart II am Samstag mit der Stammformation auflaufen können.

Wuppertal. Am 31. August ist Stichtag. Doch bis zum Transferschluss in drei Wochen wird das Telefon von WSV-Trainer Uwe Fuchs wohl noch unzählige Male klingeln. "Es sind eine ganze Menge Spieler auf dem Markt und die Spielerberater werden langsam ungeduldig. Doch wir werden mit unseren beschränkten Ressourcen sehr sorgfältig umgehen", sagt Fuchs. Die große Eile ist zudem nicht geboten, da bis auf Sven Lintjens (Kreuzbandriss) und Christopher Mahrt (Innenband) alle Spieler im Drittligakader verletzungsfrei sind.

Mit Tobias Damm und José Valencia Murrilo werden am Samstag (Anstoß 14 Uhr) gegen den VfB Stuttgart II auch wieder die beiden Spieler von Anfang an dabei sein, die am Mittwoch beim 8:0-Pokalsieg gegen Emmerich geschont wurden. "Tobias Damm hat heute wieder ganz normal mittrainiert", sagte Uwe Fuchs und entkräftet damit alle Sorgen um den Torjäger.

Der Kantersieg im Niederrheinpokal gegen den Bezirksligisten Emmerich war immerhin der erste Pflichtspielsieg in der noch jungen Saison. Ein Erfolg, der das Stimmungsbarometersteigen lässt. Am Samstag soll nach dem 2:2 in Heidenheim und dem 2:2 am Zoo gegen Regensburg gegen die VfB-Talente nun der erste Dreier folgen, womit der WSV voll im Soll wäre. "Mich beeindruckt die Zuversicht unserer Fans. Das war schon in Emmerich zu spüren", freut sich Uwe Fuchs.

Mit personellen Veränderungen gegenüber der Heimpremiere ist natürlich auch nicht im Tor zu rechnen, wo Christian Maly gesetzt ist. "Bob weiß, dass er gegensteuern muss, wenn er ein Spiel erwischt, in dem er nicht auf Anhieb die richtige Drehzahl findet. Ich musste mit ihm gar nicht über das Spiel gegen Regensburg sprechen, da ärgert er sich am meisten. Ich bin mir sicher, dass er einem solchen Spiel wie immer eine starke Partie folgen lässt", sagt Uwe Fuchs. Vor allem bei Ecken und Freistößen wird Maly aufpassen müssen, denn bisher resultieren fast alle Gegentreffer aus Standardsituationen.

Als unbefriedigend bezeichnet Uwe Fuchs die Situation von Nermin Celikovic und Björn Weikl, denen der WSV vor Monaten die Freigabe erteilte. "Das ist aber auch für den Verein unbefriedigend, denn Interessenten haben sich bei uns noch nicht gemeldet", sagt Fuchs, der an der Einstellung und am Engagement beider Spieler nichts auszusetzen hat. Von einer dauerhaften Versetzung der beiden in den Kader der zweiten Mannschaft hält Uwe Fuchs rein gar nichts. "Damit wurden in der vergangenen Saison ja keine guten Erfahrungen gemacht. Es ist aber gut möglich, dass der eine oder andere Spieler in der Niederrheinliga zum Einsatz kommt und in der Vorbereitung dann unter Peter Radojewski unten mittrainiert." Gegen Stuttgart wird Massimo Martino (18) fehlen, der sich zurzeit mit dem luxemburgischen Nationalteam auf ein Länderspiel gegen Litauen am kommenden Mittwoch vorbereitet.

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