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Regionalliga West: Bonner SC vs. WSV: Die Stimmen nach dem Spiel (mit Video)

Regionalliga West : Bonner SC vs. WSV: Die Stimmen nach dem Spiel (mit Video)

Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV gewinnt in Bonn 4:1 (0:0). Christopher Kramer erzielt sein elftes Saisontor.

Bonn. Eine muntere Partie war es, die sich zum Rückrundenauftakt für den WSV am Sonntag in Bonn entwickelte. Der SC erzielte nach 22 Minuten durch einen Standard die Führung. Während der WSV in Hälfte eins seine vielen Torchancen hingegen nicht zu nutzen gewusst hatte, lief es im zweiten Durchgang besser in dieser Hinsicht.

Die Wuppertaler um Kapitän Gaetano Manno konnten ihre Überlegenheit in Tore ummünzen und führten nach 80 Minuten verdient mit 3:1. Die Tore erzielten Duschke (69.), Steinmetz (73.) und Pytlik (79.). Während Duschke von Beginn an gespielt hatte, waren Steinmetz und Pytlik in der zweiten Hälfte eingewechselt worden - und mit ihnen die Wende, für die der WSV nur zehn Minuten brauchte. Kurz vor Schluss durfte sich dann Christopher Kramer mit seinem elften Saisontreffer in den Spielbericht und die Torschützenliste der Regionalliga West eintragen, die er nun - gemeinsam mit Tim Golley von Viktoria Köln - anführt.

Während Raphael Steinmetz, der beim WSV bisher keine leichte Zeit hatte, zu seinem erfolgreichen Auftritt nichts sagen wollte, ließ Kevin Pytlik seiner Freude freien Lauf. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit einen unglaublichen Willen und haben uns gegenseitig immer wieder gepusht. Ich freue mich riesig über mein erstes Tor. Als Abwehrspieler gelingt so etwas halt nicht jeden Tag. Das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben. In Hiesfeld wird es sicher sehr unangenehm. Wir müssen das so angehen, als wäre es ein Regionalligaspiel, dann haben wir gute Chancen, ins Halbfinale einzuziehen. Über das Derby gegen RWE müssen wir nicht groß reden, da ist jeder heiß drauf. Schade, dass ich wegen meiner fünften gelben Karte dann fehle.“

Tristan Duschke: „Ich fand uns schon in der ersten Hälfte besser, wobei wir da nicht so drückend waren. Ich denke, das 1:1 war der Brustlöser und auch hochverdient, weil wir in der zweiten Halbzeit wirklich nur noch gedrückt haben. Dass ich getroffen habe, macht mich extrem glücklich. Ich hatte natürlich etwas Glück, dass ich da stand und mir der Ball vom Pfosten so vor die Füße fällt.

Christopher Kramer: „Ich komme leider in Nähe des Sechszehnmeterraums nicht so häufig zum Abschluss, das gibt unser System schon nicht her. Gegen Bonn war das zum Glück mal der Fall, das Ding hat dann natürlich genau gepasst, auch wenn da etwas Glück zugehört. Wir haben so viele Spieler in der Mannschaft, die immer alles geben. Es spricht total für unsere Mentalität, dass wir das Ding hier umgebogen haben. Es war ähnlich wie beim Spiel In Essen, als wir in Rückstand lagen und dann die bessere Mannschaft waren und jede Menge Chancen hatten. Irgendwann musste der Ball reingehen, wir haben das erzwungen und absolut verdient gewonnen.