Fußball-Regionalliga Albutat ist der Kopf von WSV-Gegner Schalke

Wuppertal/Gelsenkirchen · Für die U 23 der Gelsenkirchener lief es zuletzt deutlich besser als für die Profis. Das will sie am Samstag im Spiel beim Wuppertaler SV fortsetzen. Es ist das Duell zweier Tabellennachbarn.

Ex-WSVer Andreas Ivan kehrte nach hartnäckiger Verletzung im Oktover ins Schalker Team zurück, hat aktuell allerdings Schambeinprobleme. Ob er gegen den WSV spielt, ist fraglich.

Ex-WSVer Andreas Ivan kehrte nach hartnäckiger Verletzung im Oktover ins Schalker Team zurück, hat aktuell allerdings Schambeinprobleme. Ob er gegen den WSV spielt, ist fraglich.

Foto: Fischer, Andreas H503840

Anders als bei den Profis ist bei der U23 des FC Schalke 04 die Welt in Ordnung. Schließlich liegt das Team von Trainer Jakob Fimpel (34) in der Regionalliga West vor dem Restrunden-Auftakt beim Wuppertaler SV (Samstag, 14 Uhr, Stadion am Zoo) als Tabellen-Achter nur zwei Punkte hinter dem nächsten Gegner und hat zudem ein Spiel weniger absolviert. Allerdings ist in der Winterpause mit dem früheren WSV-Spieler Joey Müller ein Leistungsträger zum niederländischen Zweitligisten Roda JC Kerkrade gewechselt. Zudem fehlt Pierre-Michel Lasogga (32), der sich nach einer Schulter-OP in der Reha befindet. Der ehemalige Stürmer des Hamburger SV heuerte im Sommer nach einem Jahr Vereinslosigkeit bei seinem Jugend-Verein an, erzielte in elf Spielen vier Treffer, war jedoch seit Anfang Dezember nicht mehr im Kader. Seit Anfang Oktober im Kader steht Andreas Ivan. Acht Monate lang hatte der Angreifer aufgrund von hartnäckigen Beschwerden an den Adduktoren pausieren müssen, inzwischen blickt der 29-jährige Deutsch-Rumäne auf zehn Einsätze (zwei Treffer, eine Tor-Vorlage) zurück. „Ich bin sehr froh, endlich wieder auf dem Platz stehen zu können“, sagte Ivan, der in der Rückrunde der Saison 2016/17 für den WSV in zwölf Partien drei Treffer markiert hatte, im Oktober. In den jüngsten Testspielen der Schalker hatte er allerdings aufgrund neuerlicher Probleme nicht mitgewirkt. Er trainiert nur dosiert. Ein Einsatz am Samstag dürfte fraglich sein. Anders als bei Kapitän Tim Albutat, der der Kopf des Teams ist. Der defensive Mittelfeldspieler trug unter anderem von 2014 bis 2020 das Trikot des MSV Duisburg, allein schon die Erfahrung aus diesen 164 Zweit- und Drittliga-Spielen prädestiniert ihn zum Leitwolf, und Albutat hat Spaß daran. „Die Jungs hören gut zu, nehmen meine Ratschläge an und ziehen ausgezeichnet mit. Ich sehe sehr viel Potenzial bei uns im Kader, aktuell passt schon einiges zusammen“, meint der 31-Jährige.