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A-Jugend des Wuppertaler SV macht es Top-Favorit Schalke schwer

Jugendfußball : WSV U-19 macht es Favorit Schalke schwer

1:2 zum Bundesliga-Start gegen den hoch gehandelten Bundesliga-Nachwuchs aus Gelsenkirchen nach 1:0-Führung und einem guten Auftritt.

Die U 19-Fußballer des Wuppertaler SV schnupperten am Sonntag Vormittag bei ihrem Bundesliga-Auftakt gegen den Favoriten Schalke 04 an einer Überraschung, mussten sich vor 250 Zuschauern am Uellendahl knapp mit 1:2 (1:1) geschlagen geben. Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn WSV-Stürmer Julius Benz den Zweikampf mit S04-Torhüter Justin Treichel 25 Meter vor dem Schalker Tor für sich entschieden und das 2:0 für die Rot-Blauen erzielt hätte (23.). Bis dahin hatten die Schalker mehr Ballbesitz, aber auch große Probleme mit den schnell vorgetragenen WSV-Angriffen. In der 10. Minute legte Julius Benz den Ball zurück an die Strafraumkante und von dort traf Niklas Fensky flach ins rechte Eck zur Führung.

Nur zwei Minuten nach der Chance zum 2:0 glich Schalke aus. Die WSV-Defensive bekam den Ball nicht weg und der Uruguayer Juan Ignacio Cabrera traf zum 1:1 (25.). Die Schalker bekamen Oberwasser, die Wuppertaler hielten aber stark dagegen. In der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte drückten die Gäste auf die Führung. Nachdem eine Minute zuvor Ignacio Cabrera diese per Kopf verpasst hatte, gelang dem deutschen U 19-Nationalspieler Mehmet Can Aydin der sehenswerte Treffer zum 2:1. Er lief rechts in den Strafraum, nutzte einen perfekten Pass in die Schnittstelle und traf ins kurze Eck (53.). Die Rot-Blauen brauchten etwas, um sich vom Rückstand zu erholen, spielten in dieser Phase zu hektisch. Aber in der Schlussphase warfen sie, nach einem Dreifach-Wechsel noch einmal alles `rein. Zu einer klaren Torchance reichte es aber nicht mehr, weil die Schalker Defensive deutlich aufmerksamer spielte, als in den ersten 45 Minuten. „Wir sind stolz auf die Leistung und enttäuscht vom Ergebnis“, bilanzierte WSV-Trainer David Zajas.
WSV: Safarpour-Malekabad - Brüggehoff (75. Noulumo), Derkum (75. Jorch), Akhan, Aschenbroich, Aydin, Fensky, Benz (75. Alhanoglu), Akritidis, Antwiadjei (63. Bisignano).

Hürdensprinter Pascal Görlich hatte Pech mit dem Starter. Foto: Fusswinkel