Dokumentation sorgt für Aufsehen „Schwarze Adler“: Rassismus im Fußball : Was sagt der Regisseur?

Interview | KÖLN · Was Torsten Körners berührender Dokumentarfilm um Erwin Kostedde, Gerald Asamoah und Steffi Jones und so viele andere über unser Land und seinen Sport erzählt (Freitag, ZDF, 23.30 Uhr)

 Clemens Tönnies umarmt den ehemaligen Schalker Fußballspieler Gerald Asamoah.

Clemens Tönnies umarmt den ehemaligen Schalker Fußballspieler Gerald Asamoah.

Foto: dpa/Caroline Seidel

Ein weißes Trikot mit einem schwarzen Adler auf der Brust – das stand lange Zeit für die deutsche Fußballnationalmannschaft. Der erste schwarze Spieler, der es trug, war 1974 Erwin Kostedde. In die „Persil“-weiße Beckenbauer-Elf passte er 29 Jahre nach den Nazis nicht. „Ich habe auch Kernseife genommen und habe gewaschen und gewaschen, drei, vier Stunden lang. Dass meine Haut abpellte, irgendwie und so, aber ich wurde nicht weißer“, erzählt Kostedde im Dokumentarfilm „Schwarze Adler“.