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Roger Schmidt ist Kramer-Fan

Roger Schmidt ist Kramer-Fan

Der Gladbacher spielt bei Arbeitgeber Leverkusen vor.

Leverkusen/Mönchengladbach. Es war die einzige Schrecksekunde beim 3:0-Sieg von Borussia Mönchengladbach gegen den FC Zürich, als Christoph Kramer kurz vor Schluss umknickte. Am Freitag gab es Entwarnung: Der Weltmeister trainierte mit und dürfte am Sonntag auch im zweiten Bundesliga-Spitzenspiel des Tages bei Bayer Leverkusen (15.30 Uhr) auf dem Platz stehen. Leverkusen geht nach dem 0:0 bei Benfica Lissabon und dem verspielten Spitzenplatz in seiner Champions-League-Gruppe etwas angeschlagen in das wichtige Duell um die internationalen Startplätze.

„Es ist offensichtlich, dass wir unseren Qualitätsansprüchen nicht genügen“, sagte Trainer Roger Schmidt. Zudem bangt er um den Einsatz von Mittelfeld-Motor Lars Bender (Bauchmuskelverletzung). Gladbach dürfte nach der souveränen Qualifikation für das Sechzehntelfinale der Europa League mit breiter Brust anreisen. Der zweifache Torschütze Branimir Hrgota wird von Trainer Lucien Favre vermutlich wieder herausrotiert.

Gesetzt ist allerdings seine Mittelfeld-Zentrale mit Granit Xhaka — und Christoph Kramer, dem Leverkusener Leihspieler in Gladbacher Diensten. Das wirft die notorische Frage auf, ob es etwas Neues zu vermelden gäbe über Kramers Zukunft. Eigentlich nicht. Nur Gladbachs Sportdirektor Max Eberl betonte zum wiederholten Male, der Spieler habe sich noch nicht entschieden, aber Bayer werde Kramer sicher nicht zum Schnäppchenpreis abgeben. Zumal Roger Schmidt große Stücke auf ihn hält. „Er ist extrem wertvoll für eine Mannschaft.“ Kramer selbst äußerte sich ausnahmsweise nicht.