Löws Prinzipien

Löws Prinzipien

Noch ein bisschen Lametta bitte — die Nominierung vor bedeutenden Turnieren hat stets etwas von weihnachtlicher Bescherung.

Das ist beinahe schon Prinzip beim DFB. Der Schalker Julian Draxler steht nahtlos in der Folge des von Jürgen Klinsmann iniziierten Aha-Effektes bei der Kader-Nennung.

2006 war es David Odonkor, ohne Länderspiel bei der Berufung, der zu einem der Sommer-Prinzen aufstieg. Marko Marin stand als Zweitligaspieler 2008 im vorläufigen Kader, ohne dann bei der EM dabei zu sein. 2010 hießen die Überraschungen Holger Badstuber und Thomas Müller, die mit WM-Bronze dekoriert aus Südafrika zurückkehrten.

Nun also Draxler, der ein schweres Los gegen Müller, Reus, Götze, Schürrle und Podolski gezogen hat. Aber der erst 18 Jahre alte Youngster steht vor allem für Löws Prinzipien: Für Leistung, für Jugend und für Konkurrenz.