Tekkan hält KFC auf Kurs

Die Krefelder gewinnen beim SC Kapellen mit 1:0 und haben ihre kurze Krise überwunden.

Krefeld. Der KFC Uerdingen ist zurück auf Kurs. Wie schon in Rhede genügte dem Krefelder Fußball-Niederrheinligisten beim SC Kapellen-Erft ein Tor, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Bei sommerlichen Temperaturen war es diesmal Ersan Tekkan, der seine Farben im Erftstadion zum Sieg schoss. Mit dem Halbzeitpfiff erzielte der 26-Jährige sein 13. Saisontor.

Es war einer seiner wichtigsten Treffer im Dress der Blau-Roten, denn viele Möglichkeiten boten sich den Gästen nicht. Das galt auch für die Hausherren, die, anders als noch beim 3:1-Sieg vor eineinhalb Wochen in der Grotenburg, keine Überraschungsmomente auf ihrer Seite hatten.

So war auch dieser Erfolg der Krefelder am Ende ungefährdet. „Wir haben an das Spiel in Rhede angeknüpft und gut gestanden. Ich bin sehr zufrieden“, sagte KFC-Trainer Peter Wongrowitz. Die Krefelder führen die Tabelle weiter mit vier Punkten an, da auch Verfolger Turu Düsseldorf gewann.

Der Coach hatte keine Änderung zur Startelf in Rhede vorgenommen. Die Dreierkette um Dustin Hähner, Bastian Pinske und Igor Bendovski in der Verteidigung war stets Herr der Lage und ließ gegen eine harmlose Kapellener Offensive nichts anbrennen.

Im Angriffsspiel betrieb der KFC weniger Aufwand, kontrollierte aber dennoch die Partie, ohne zu glänzen. Gegen die kompakte Spielweise und das frühe Pressing fanden die Gastgeber keine Mittel. „Der Erfolgsdruck ist sehr hoch. Wichtig war, dass wir gut standen. Fußball ist auch viel Taktik“, sagte Wongrowitz.

Der KFC erarbeitete sich im ersten Durchgang mehrere Halbchancen. Kurz vor der Pause zirkelte Tekkan mit links einen Ball ins lange Eck. Nichts zu machen für SC-Keeper Offermann. Nach der Halbzeit verflachte das Niveau. Der KFC musste nicht mehr tun, sparte die Kräfte, Kapellen konnte nicht mehr zusetzen.

Doch der knappe Spielstand hielt die Spannung hoch. In der Endphase investierte der SC mehr, der KFC spielte gute Konterchancen aber schlecht aus.

Bereits am Freitag kommt Viktoria Goch in die Grotenburg. Dann ist wohl wieder der Kameruner Franck Njambe im Kader, der in dieser Woche nach seinem Heimataufenthalt zurückerwartet wird.

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