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KFC Uerdingen: Talarski ist Trainer Pawlaks effektiver Dauer(b)renner

KFC Uerdingen : Talarski ist Trainer Pawlaks effektiver Dauer(b)renner

Der 23-Jährige steht als einziger Feldspieler des KFC bisher in allen Ligaduellen in der Startformation.

Krefeld. Pascale Talarski kommt schon mal in Verlegenheit. Zumindest , wenn er gefragt wird, wie er seine Rolle einschätze, seine Bedeutung für das Team?„Was soll ich dazu sagen?“, so der Mittelfeldspieler des Spitzenreiters KFC Uerdingen.

Zurückhaltung, Bescheidenheit, arbeiten für das Team. Wichtig sei nur, dass die Mannschaft Erfolg habe. Solcherlei Einstellung deckt sich mit der Philosophie seines Trainers André Pawlak, der das Kollektiv über die Einzelspieler stellt. Den 3:2-Sieg am Freitagabend gegen Hiesfeld nannte Pawlak daher ein Gemeinschaftswerk.

In diesem Gebilde hat sich Talarski ein paar Lorbeeren erarbeitet. Der 23-Jährige kam im Sommer aus der Reserve des FC Schalke 04 an die Grotenburg. Spielpraxis hatte Talarski dort wenig erhalten. Pawlak sagt: „Es ging darum, dass er nach der Zeit auf Schalke wieder Wettkampfpraxis und Spielfreude zurückbekommt.“ Immer mehr zeigt sich seine Bedeutung für das Uerdinger Spiel. Sein Wille, seine Bereitschaft zu arbeiten und Bälle zu verteilen. Pawlak: „Er arbeitet auch defensiv viel mit, ist ein absoluter Teamspieler.“

Talarski hat zusammen mit Torwart Schumacher alle 14 Ligaspiele von Beginn an bestritten, wurde nur dreimal ausgewechselt. Die Statistiker des KFC haben für ihn 1240 Spielminuten ermittelt. Ein Aktivposten und ein Dauerbrenner. Vier Treffer hat er bereits erzielt, dazu auch einige Vorlagen geliefert.

Es kann aber noch besser werden im Offensivbereich. Pawlak sagt: „Er hat sein Soll eigentlich schon erfüllt, hat aber auch noch Luft nach oben.“ Noch ist Charles Takyi außer Gefecht. Aleks Pranjes erhielt dagegen schon wieder Spielzeit gegen Hiesfeld. Auch Stürmer Goris ist auf dem Weg zurück. Der KFC-Trainer kann sich vorstellen, dass auch der emsige Talarski von den lange verletzten Rückkehrern profitiert: „Sie können ihn auch noch mehr in Szene setzen.“