So sehen die neuen Trikots des KFC Uerdingen aus

KFC Uerdingen : So sehen die neuen Trikots des KFC Uerdingen aus

Die Stadtwerke Krefeld und der KFC Uerdingen verlängern ihren Vertrag um ein Jahr. Die Lizenzfrage des Vereins ist weiter offen.

Die neue Saison beim KFC Uerdingen scheint auf stabilen Beinen zu stehen. Beim Verein geht man davon aus, die Lizenz für die kommende Spielzeit zu erhalten. Am Dienstag mussten dafür alle vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) nachträglich angeforderten Unterlagen eingegangen sein. Weder der Verband noch der Verein äußerten sich jedoch im Detail zum aktuellen Stand des Lizenzierungsverfahrens beim KFC. „Wir werden voraussichtlich in der kommenden Woche das Teilnehmerfeld für die 3. Liga benennen können“, sagte ein DFB-Sprecher gegenüber unserer Redaktion. Inwieweit der KFC noch Bedingungen im Rahmen des Zulassungsverfahrens bis gestern zu erfüllen hatte, ließ der Sprecher offen. „Wir geben zu einzelnen Vereinen grundsätzlich keine Aussage ab.“

Stadtwerke wollen weiter „bundesweit agieren“

Dass der Verein auf einem guten Weg ist in Sachen Lizenzierung kann man anhand einer am Dienstag vom KFC veschickten Mitteilung aber durchaus vermuten. Die Blau-Roten teilten gemeinsam mit den Stadtwerken Krefeld mit, dass die SWK auch im kommenden Jahr Trikotsponsor des Fußball-Drittligisten bleiben werden. Um ein Jahr wurde die Partnerschaft ausgebaut. SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke sagt: „Viele unserer Kunden stammen mittlerweile außerhalb von Krefeld und vertrauen der Marke SWK; im vergangenen Jahr haben wir 30 000 neue Kunden bundesweit dazu gewonnen. Für uns als Unternehmen ist es wichtig, diesen Weg weiterzugehen und bundesweit zu agieren.“

Adriano Grimaldi im schwarzen Auswärtstrikot. Foto: KFC

SWK wollen Kündigungsklauseln nicht kommentieren

Drittligafußball sei dabei nach Angaben von SWK-Vorstand Kerstin Abraham ein wichtiger Faktor zur Kundengewinnung. „Die 3. Fußball-Liga gibt uns die Möglichkeit, bundesweit größere Präsenz zu zeigen und Krefeld mehr auf die Deutschlandkarte zu bringen.“ Als „Traditionsunternehmen“ würden die SWK gut in eine Liga passen, „wo zahlreiche Traditionsvereine spielen“.

Stefan Aigner präsentiert das Ausweichtrikot. Foto: KFC

Wenig angetan sollen die SWK-Verantwortlichen von so mancher öffentlichkeitswirksamer Entgleisung der KFC-Verantwortlichen, beispielsweise von den Twitter-Einträgen von KFC-Investor Mikhail Ponomarev, gewesen sein. Dass im neuen Sponsoringvertrag deshalb entsprechende Klauseln enthalten sind, die es den SWK ermöglichen, den Vertrag bei entsprechenden Fehltritten von Seiten der Vereinsverantwortlichen zu kündigen, wollte Unternehmenssprecherin Dorothee Winkmann nicht kommentieren. Generell gebe es aber immer entsprechende Passagen im Rahmen solcher Verträge, die das Kündigungsrecht regeln würden.

KFC-Geschäftsführer Nikolas Weinhart betont: „Zusammen werden wir es schaffen, die Kooperation auch in dieser Saison erfolgreich zu gestalten.“

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