Ohrfeigen-Vorwurf: KFC stellt sich hinter Großkreutz

Ohrfeigen-Vorwurf : KFC stellt sich hinter Großkreutz

In Meppen soll Kevin Großkreutz einen Mitspieler geschlagen haben. Zu den Vorwürfen hat nun der KFC Uerdingen Stellung bezogen.

Die Schlagzeilen um den KFC Uerdingen reißen nicht ab. Vor dem Spiel des Drittligisten gegen den 1. FC Kaiserslautern hatte ein Medienbericht des Magazins Reviersport für Aufsehen gesorgt. Darin heißt es, Kevin Großkreutz soll seinen Mitspieler Maurice Litka nach der 2:3-Niederlage in Meppen am 2. Februar in der Kabine geohrfeigt haben. Am Freitagabend gab Litka gegenüber der WZ aber an, dass es sich um eine ganz normale Diskussion gehandelt habe und nichts passiert sei.

Eine Stellungnahme des KFC zu diesem Vorwurf gab es am Freitag nicht: „Wir werden das nicht kommentieren“, sagte Sprecher Jan Filipzik. Großkreutz selbst veröffentlichte am Spieltag auf seiner Instagram-Seite ein Bild, auf dem er mit geballter Faust posiert, mit dem Text: „Nur wir als Mannschaft kommen aus der Scheisse heraus. Lasst die Leute reden. Niemand kennt uns und weiß, was wir für einen Charakter haben. Ich werde immer vor meinem Team stehen.“

Am Nachmittag reagierte der Club mit einem Beitrag auf seiner Facebook-Seite, stellte sich hinter den Weltmeister von 2014: „Lass die anderen reden, lass sie schreiben - der Verein steht hinter dir, Kevin!" Gezeichnet: Team, Vorstand und Geschäftsführung des KFC Uerdingen.

(anle )
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