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Nach Krisensitzung: Neue Chance für Großkreutz und Co.

Fußball : KFC: Neue Chance für Großkreutz und Co.

Nach der Niederlage in Braunschweig mischen die Trainer das Personal durch.

Die Sportliche Führung hat Konsequenzen aus den beiden dürftigen Auftritten gegen Braunschweig (1:4) und Münster (0:2) gezogen. Nach einer Krisensitzung am Sonntag zwischen KFC-Präsident Mikhail Ponomarev, Geschäftsführer Nikolas Weinhart und Teamchef Stefan Reisinger gilt seit dieser Trainingswoche: Alle Spieler, egal ob zuletzt aussortiert oder Stammspieler, starten in dieser Woche wieder bei Null. „Alle haben die Chance, sich zu zeigen“, teilte Reisinger am Dienstag mit. Die Ansage richtet sich vor allem an Spieler wie Kevin Großkreutz, Selim Gündüz oder Dominic Maroh, die es zuletzt nicht mal mehr in den Kader des Krefelder Fußball-Drittligisten geschafft hatten.

Evina ist krank, Mbom droht noch mehrere Wochen auszufallen

Vor der ersten Trainingseinheit am Dienstag in Hüls hatten sich bereits der erkrankte Franck Evina und Jean Manuel Mbom (Knieprobleme) abgemeldet. Vor allem der längerfristige Ausfall von Mbom trifft den KFC, der auch in Braunschweig wieder nach seiner Stabilität im Zentrum suchte, besonders hart. „Er wird uns sicherlicher noch zwei bis drei Wochen fehlen“, teilte Reisinger mit. Der 20-Jährige stand in der Hinrunde noch in 18 von 19 Partien für den KFC auf dem Platz. Seit seiner Gelb-Roten Karte im Heimspiel gegen den FC Bayern München II (0:3) fehlt Mbom aufgrund einer Knieverletzung.

Seit dem Ausfall des deutschen U20-Nationalspielers versuchten sich Adam Matuschyk, Manuel Konrad, Edvinas Girdvainis und Dennis Daube zentral vor der Abwehr. Der Erfolg hielt sich mit Ausnahmen (Großaspach, Ingolstadt) in Grenzen. Aufgrund seiner körperlichen Defizite keine Alternative fürs Mittelfeld ist  Jan Kirchhoff. Der Kapitän ist derzeit Bestandteil in der Innenverteidigung, in der Assani Lukimya (Prellung) auszufallen droht.