Maximilian Beister erklärt seinen Abschied vom KFC Uerdingen

KFC Uerdingen : Maximilian Beister: „Ich war gerne in Krefeld“

Maximilian Beister hat mit dem KFC Uerdingen den Aufstieg von der Regionalliga in die 3. Liga gefeiert. In der vergangenen Saison war er bester Angreifer der Krefelder in Liga drei. Trotzdem verließ der 28-Jährige in diesem Sommer den Verein Richtung Ingolstadt.

Am Samstag trifft Beister mit dem FCI auf seine alten Weggefährten (14 Uhr, Merkur-Arena). Vor der Partie sprach der gebürtige Göttinger mit unserer Zeitung über seinen Abgang beim KFC und das Duell am Samstag.

Herr Beister, wie groß ist die Vorfreude, die alten Wegfährten am Samstag wiederzusehen?

Maximilian Beister: Die Vorfreude ist natürlich sehr groß meine alten Kollegen und Weggefährten so früh in der Saison wiederzusehen. Wir hatten insgesamt eine sehr erfolgreiche Zeit beim KFC.

Hätte es die Möglichkeiten aus Ihrer Sicht gegeben, weiter beim KFC zu spielen?

Beister: Ich hatte ja einen laufenden Vertrag bis zum Sommer 2020, von daher stellt sich die Frage ja nicht.

Wie ist es zu dem Bruch mit den Verantwortlichen gekommen? Michail Ponomarev hat in einem Interview gesagt, dass der Vorstand Ihnen gesagt hätte, Sie können den Verein verlassen...

Beister: Es gab nie einen Bruch zwischen mir und den Verantwortlichen des Vereins. Die Situation war so, dass die Sportliche Leitung mir und meinem Berater zum Ende der letzten Saison mitgeteilt hat, dass man nicht mehr mit mir plant und es besser wäre, wenn wir uns nach einem neuen Verein umschauen. Ehrlich gesagt hat es mich überrascht, aber ich habe gelernt Dinge, die ich nicht ändern kann, zu akzeptieren und mich trotzdem professionell auf die neue Saison vorbereitet und mich zu keinem Zeitpunkt hängen lassen. Ich bin keineswegs im Groll gegangen. Am Ende bin ich dankbar für die Chance, die mir der KFC gegeben hat und ich glaube, dass ich auch etwas zurückgeben konnte. Ich war gerne hier in Krefeld und werde die Zeit in guter Erinnerung behalten.

Was ist drin für den FC Ingolstadt am Samstag in Düsseldorf gegen den KFC?

Beister: Es wird ein enges und intensives Spiel gegen eine erfahrene Mannschaft, die sehr effektiv agiert und nur wenig Chancen benötigt um Spiele für sich zu entscheiden. Wir müssen wie schon in den Spielen zuvor höchstkonzentriert zu Werke gehen und gut verteidigen. Dann haben wir eine gute Chance das Spiel positiv für uns zu gestalten.

Mehr von Westdeutsche Zeitung