Oberliga KFC steigt in die Regionalliga auf

Krefeld · Alexander Lipinski steuert zwei Treffer zum 3:1-Erfolg gegen Schonnebeck an einem rauschenden Fußballabend bei.

Alexander Lipinski (3.v.l.) feiert mit seinen Kollegen den frühen Führungstreffer.

Alexander Lipinski (3.v.l.) feiert mit seinen Kollegen den frühen Führungstreffer.

Foto: BRAUER-Fotoagentur/Oliver Kaelke

„Der KFC ist wieder da“, hallte es schon Mitte der zweiten Hälfte aus dem dicht gefüllten Uerdinger Fanblock. Ein Gesang wie eine Vorsehung dessen, was 20 Minuten später im Grotenburg-Stadion nach einer äußerst aufreibenden, personell wie finanziell volatilen Saison am Rande der Insolvenz doch noch passieren sollte: Der Krefelder Oberligist feierte mit dem 3:1-Heimsieg über die Spielvereinigung Schonnebeck den Aufstieg in die Regionalliga und zog am vorletzten Spieltag mit den drei Punkten extra sogar noch am Gegner aus Essen vorbei auf Rang zwei. Der aus Krefeld stammende Alexander Lipinski war mit seinen zwei Treffern der gefeierte Mann des Abends, der mit stehendem Applaus und Sprechchören den Platz verließ. Dann gingen die Gesänge weiter: „Wir steigen auf und Duisburg ab“ sowie „Nie mehr Oberliga“ gab es noch als Liedgut zu hören. Der KFC war am Freitagabend mal wieder ganz bei sich und schob die Wirren und Irrungen der vergangenen Monate für ein paar Stunden beiseite. Mit einem Platzsturm eroberten die Fans gegen 21.40 Uhr zum Abpfiff das Spielfeld.