KFC Uerdingen will achten Sieg in Folge

KFC Uerdingen will achten Sieg in Folge

Das Team möchte im Heimspiel gegen Rot-Weiß Essen II die Serie ausbauen.

Uerdingen. Beim Fußball-Niederrheinligist KFC Uerdingen ist nach sieben Pflichtspielsiegen in Folge die Brust stolz geschwellt. Beim Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Rot-Weiß Essen soll die Serie auf acht Siege ausgebaut werden. „Wir wollen gewinnen, das ist ganz klar. Aber das wird kein Selbstläufer“, warnt KFC-Coach Peter Wongrowitz.

Insbesondere die Zweitvertretungen von höherklassigen Teams sind schwer einzuschätzen. Dies musste der KFC bei der Niederlage bei RW Oberhausen in der Hinrunde am eigenen Leib erfahren. „Das ist ein schwerer Gegner, die geben sicher Leute runter“, sagt Wongrowitz.

Die Erstvertretung der Essener ist komfortabler Tabellenführer in der NRW-Liga und kann es sich daher erlauben, einige Spieler für die „Zweite“ abzustellen. Doch auch ohne Spieler aus dem Kader des NRW-Liga-Teams hat sich Rot-Weiß Essen in der Winterpause verstärkt. Mike (früher beim KFC) und Marco Manske sowie Alexander Jovic schnüren ihre Schuhe für die Esssener.

Die Uerdinger wollen „direkt Gas geben, taktisch aber geduldig spielen“, formuliert es der Trainer. Nicht mit antreten können am Sonntag, 15 Uhr, in der Grotenburg Dustin Hähner (gesperrt) und Christian Petry (bereitet sich auf das Abitur vor). Dazu will Peter Wongrowitz bei Stefan Hoffmann und Jochen Höfler kein Risiko gehen und diesen notfalls eine Pause gönnen. Höfler zog sich gegen Sonsbeck einen Bluterguss im Oberschenkel zu, Hoffmann einen Muskelfaserriss. „Höfler kann man nicht 1:1 ersetzen“, sagt Wongrowitz. Jonas Kremer oder Eyüp Cosgun können für ihn ins Team rücken. Im defensiven Mittelfeld rückt Kosi Saka für Hoffmann ins Team.

Entgegen kommen könnte dem KFC, dass die Essener in der bisherigen Saison stets die Offensive suchten, um die nicht sattelfeste Abwehr zu entlasten. Der Tabellenzwölfte Essen unter Leitung von Trainer Toni Kotziampassis verlor zuletzt 1:2 bei den Sportfreunden Baumberg und zeigte dort die nach eigener Aussage „schlechteste Leistung der Rückrunde“.

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