KFC Uerdingen verstärkt Trainer-Team: Frank Heinemann wird Co-Trainer

3. Liga: KFC Uerdingen verstärkt Trainer-Team - Frank Heinemann wird Co-Trainer

Mit der Verpflichtung von Frank Heinemann als Co-Trainer reagiert der Vorstand des KFC Uerdingen auf die aktuelle Talfahrt und stellt Cheftrainer Norbert Meier einen erfahrenen Assistenten zur Seite.

Frank Heinemann ist neuer, zusätzlicher Co-Trainer von Norbert Meier beim Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen. Der 54-Jährige, ein Urgestein des VfL Bochum, arbeitete schon bei seinen jüngsten Stationen beim 1. FC Kaiserslautern und SV Darmstadt mit Meier zusammen. Insgesamt kommen sie auf 40 gemeinsame Spiele.

In letzter Zeit fungierte Heinemann als Assistent von Peter Neururer bei der Spielergewerkschaft für vertragslose Profis, dem „FC Arbeitslos“. Der Bochumer hat nach seiner aktiven Karriere, die er 1996 beim VfL beendete, zahlreiche Posten als Co-Trainer bekleidet. Den Ruhrgebiets-Club, für den er 16 Jahre lang spielte, coachte er im Herbst 2009 für fünf Spiele als Übergangslösung.

Heinemann aber stand auch schon an der Seite von Marcel Koller, Klaus Toppmöller, Ralf Zumdick, Bernard Dietz oder Ernst Middendorp sowie Thorsten Fink beim Hamburger SV. 20 Jahre lang arbeitete er als Assistent.

Erst am 4. Februar hatte der KFC Norbert Meier als neuen Trainer vorgestellt. Zuvor hatte die Mannschaft sieben Gegentore in den vergangenen zwei Spielen kassiert. Es folgte der Rauswurf von Trainer Stefan Krämer. Mit Norbert Meier sollte die Wende kommen, um das Ziel „Aufstiegsplatz“ noch zu erreichen. Aber bislang konnte Meier keinen Sieg einfahren. In der Rückrundentabelle ist der KFC sogar Letzter.

Bis vergangenen Herbst waren die Uerdinger auf einem guten Weg in die 2. Liga. Dann folgte eine Negativphase, im November und Dezember fanden sie bis zum Spiel in Unterhaching zur Stabilität zurück. In fünf Begegnungen gab es nur ein einziges Gegentor.

Nun soll Frank Heinemann als Co-Trainer helfen, die Uerdinger wieder auf Spur bringen. Meiers bisheriger Co-Trainer Stefan Reisinger soll dem Stab erhalten bleiben, wie der 37-Jährige der WZ bestätigte.

(red/anle)
Mehr von Westdeutsche Zeitung