KFC Uerdingen unter Trainer Meier weiterhin sieglos

Seit sechs Spielen : KFC Uerdingen unter Trainer Meier weiterhin sieglos

Die Krefelder bleiben damit im sechsten Spiel in Serie ohne Sieg, auch wenn sie gegen die Westfalen die besseren Chancen hatten.

Die Krefelder, die nun schon seit insgesamt sechs Spielen auf einen Punkte-Dreier warten, kamen am Montagabend vor 3636 Zuschauern in Duisburg gegen Preußen Münster über ein 0:0 nicht hinaus.

Dennoch konnte der Tabellenfünfte mit nunmehr 39 Punkten den Rückstand auf Platz drei um einen Zähler auf drei Punkte verkürzen. Münster konnte auch das fünfte Auswärtsspiel in Serie nicht gewinnen und wartet dabei seit fast 400 Minuten auf einen Treffer. In der Tabelle rückten die Westfalen damit auf den achten Platz vor.

Der Moment des Spiels

Connor Krempicki vergab die wohl beste Chance des Spiels. Freigespielt von KFC-Stürmer Osayamen Osawe, schoss der offensive Mittelfeldmann am Tor rechts vorbei. Das hätte die Führung sein müssen im ersten Durchgang.

Der Mann des Spiels

Der Münsteraner Schlussmann Maximilian Schulze Niehues wehrte einige Schüsse der Krefelder ab, avancierte zum besten Preußen an diesem Abend neben Aktivposten Kobylanski.

Der Aufreger des Spiels

Bei einem Klärungsversuch spielte Uerdingens Innenverteidiger Assani Lukimya den Ball mit der Hand im Strafraum. Ein Pfiff aber des Schiedsrichters Wolfgang Haslberger blieb aus. Glück für den KFC.

Chronik

KFC-Trainer Norbert Meier vertraute in der Innenverteidigung erneut Assani Lukimya und Dominic Maroh. Stefan Aigner attackierte diesmal über die linke Seite, Connor Krempicki kam als offensiver Mittelfeldspieler durch das Zentrum. Den Gästen gehörten die ersten 20 Minuten, dann wurde der KFC gefährlicher, doch Maximilian Beister und Krempicki schossen knapp am Ziel vorbei. Schiedsrichter Wolfgang Haslberger ahndete ein Handspiel Lukimyas im Strafraum nicht, Glück für den KFC, der aber druckvoller aus der Halbzeit kam. Münsters Schlussmann Maximilian Schulze Niehues avancierte zu einem der besten Gästespieler, parierte mehrere Abschlüsse. Uerdingen war wie schon oft in dieser Spielzeit im gegnerischen Strafraum zu harmlos.

(dpa/anle)
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