KFC Uerdingen startet mit Niederlage in die Rückrunde

Fußball : KFC Uerdingen startet mit Niederlage in die Rückrunde

Mit der Niederlage gegen Würzburg fällt der KFC Uerdingen auch in der Tabelle zurück. Momente, Spieler und Aufreger der Partie.

Fußball-Drittligist KFC Uerdingen hat einen Fehlstart ins neue Jahr hingelegt. Der Aufstiegsanwärter verlor gegen die Würzburger Kickers verdient mit 0:3 und fiel hinter den Hallescher FC auf Rang vier zurück. Es war in der Liga die zweite Niederlage in Folge für die Mannschaft von Trainer Stefan Krämer.

Der Moment des Spiels

Tanju Öztürk verlor den Ball als vorletzter Mann an der Mittellinie, Würzburgs Dominic Baumann stieß vor, wartete auf einen Mitspieler, schoss dann aber selbst. Zwei herbeigerannte KFC-Bewacher griffen nicht konsequent genug ein.

Der Mann des Spiels

Würzburgs Dave Gnaase ging voran, rackerte im Mittelfeld, schaltete sich auch immer wieder in die Angriffe ein. Mit einem schönen Schuss ins untere linke Toreck besiegelte er die Niederlage der Krefelder.

Der Aufreger des Spiels

Eine Rudelbildung kurz vor Schluss erhitzte noch einmal die Gemüter. Mittendrin: Uerdingens Rechtsverteidiger Kevin Großkreutz. Die Parteien sagten sich einmal zünftig ihre Meinung. Dann zeigte Schiedsrichter Robert Schröder dreimal Gelb. Der letzte Höhepunkt des Spiels.

Chronik

Der angestammte Kapitän Mario Erb nahm noch auf der Bank Platz. Sein Vertreter Christopher Schorch führte die Mannschaft aufs Feld. Ansonsten vertraute Trainer Stefan Krämer auf sein Personal des ersten Halbjahres.

Neuzugang Osayamen Osawe gehörte noch zu den Reservisten, kam zur Pause. Roberto Rodriguez war noch nicht spielberechtigt. Im ersten Durchgang agierten die Uerdinger schwach, kamen gegen aggressive Gäste nicht ins Spiel. Die Würzburger lauerten auf Fehler im Aufbauspiel, schalteten schnell um und waren gefährlicher.

KFC-Torwart René Vollath musste einige Male eingreifen. Janik Bachmann köpfte in der 35. Minute freistehend zum 1:0 für Würzburg, Vollath rettete kurz vor der Pause im Eins-gegen-Eins. Nach der Pause das alte Bild.

Würzburg kombinierte sich nach Bellgewinnen schnell durch, machte nach 66 Minuten den Sieg perfekt. Der KFC blieb offensiv zu harmlos und defensiv zu anfällig. „Wir waren zu fahrig, uninspiriert. Die Gier hat gefehlt“, sagte Trainer Stefan Krämer.

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