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Fußball: KFC Uerdingen: Pawlak lässt im Pokal die zweite Garde ran

Fußball : KFC Uerdingen: Pawlak lässt im Pokal die zweite Garde ran

Der Trainer von Oberligist KFC Uerdingen testet am Dienstag gegen A-Ligist Gerresheim Alternativen.

Krefeld. Aleksandar Pranjes streckte den Daumen nach oben. Als Gruß an die vielen KFC-Fans, die den verletzten Rechtsaußen mit Applaus und Sprechrufen „Pranjes, Pranjes“ am Sonntagnachmittag in Velbert gute Genesung wünschten. Mit einem Wadenbeinbruch spielte der 25-Jährige sogar noch ein paar Minuten weiter, dann aber musste er vom Feld. Ob er in dieser Hinrunde noch einmal auf das Spielfeld zurückkehrt, ist unsicher. Trainer André Pawlak sagt am Sonntag nach dem 1:1 im Topspiel gegen Velbert: „Das sind sechs Wochen Pause Minimum. Vielleicht wird es ja noch was vor Weihnachten.“

Neben Charles Takyi, der dem Tabellenzweiten ebenfalls noch länger fehlen wird, ist Pranjes der zweite Mann mit Extraklasse, der aus dem ursprünglichen Offensiv-Trio um Pranjes, Takyi und Pascale Talarski ausfällt. Das ist schon eine gehörige Schwächung für den KFC, doch hat Pawlak genügend Alternativen. In Velbert zeigte der junge Johannes Dörfler über die rechte Seite schon gute Aktionen, brachte Bälle vors Tor, kann sich aber noch entwickeln.

Über links spielte Pascal Schmidt, der im Mittelfeld flexibel einsetzbar ist. Zudem hat der KFC-Trainer auch noch Leute wie Marvin Matten oder Sebastian Hirsch in der Hinterhand. Der laufstarke Hirsch, der in der vergangenen Saison als rechter Verteidiger auflief und in Velbert nach langer Pause wegen Verletzung wieder auf der Bank saß, kann in den Augen von Pawlak auch den offensiven Part übernehmen — vor Sascha Tobor. Denkbar ist auch eine Rückkehr zum 4-4-2-System. Pawlak sagt: „Jetzt müssen es die Anderen richten. Die Außenspieler können auf beiden Seiten spielen. Das ist taktisch kein Unterschied.“

Eine gute Möglichkeit, im Wettkampf zu testen, hat der KFC bereits am Dienstag. In der zweiten Runde des Niederrheinpokals kommt A-Ligist SF Gerresheim in die Grotenburg. Pawlak wird vornehmlich Spieler einsetzen, die gegen Velbert nicht aufgelaufen waren. Pausen gönnen, Belastungen verteilen ist das Stichwort. Anstoß ist um 19.30 Uhr.