250 000 Euro offene Forderungen KFC Uerdingen legt Rechtsmittel gegen Sponsor „dasbob“ ein

Krefeld · Am Anfang war Hoffnung, aber auch schnell viel Zweifel. Jetzt ist erneut alles implodiert: Der KFC Uerdingen zieht Konsequenzen aus ausbleibenden Sponsoring-Zahlungen. Alles läuft jetzt auf einen Rechtsstreit hinaus.

 Der KFC-Vorsitzende Marc Schürmann (Archiv).

Der KFC-Vorsitzende Marc Schürmann (Archiv).

Foto: Ja/Jochmann, Dirk (dj)

Am Anfang war Hoffnung, aber auch schnell viel Zweifel. Jetzt ist erneut alles implodiert: Fußball-Oberligist KFC Uerdingen hat aus den ausbleibenden Sponsoring-Zahlungen des Start-ups „dasbob“ die Konsequenzen gezogen und alle vereinbarten Vertragsinhalte auf Null gestellt. In einem offenen Brief heißt es, man habe rechtliche Schritte eingeleitet und öffne seine Werbefähigkeit für andere Unternehmen. „Leider sehen wir uns nun dazu gezwungen, euch darüber zu informieren, dass unser größter vertraglicher Sponsor – bis auf eine erste Rate als Vorauszahlung nach Vertragsabschluss im April und einer kleineren Zahlung im November – in dieser Saison trotz vieler Gespräche und Ankündigungen noch keine Zahlungen geleistet hat“, heißt es vom KFC-Vorstand um den Vorsitzenden Marc Schürmann. „Dies hat zur Folge, dass der Verein mittlerweile knapp 250 000 Euro offene Forderungen gegenüber seinem Hauptsponsoren hat, obwohl alle vertraglichen Verpflichtungen seitens des KFC erfüllt wurden.“