Termin steht wohl fest KFC Uerdingen kann im Niederrheinpokal gegen Essen auf 10 000 Zuschauer hoffen

Krefeld · Der Pokalkracher gegen Essen hat für den KFC Uerdingen eine große Bedeutung. Der Verein geht von einer baldigen Genehmigung aus. Termin und Uhrzeit stehen offenbar schon fest.

Am liebsten würden gegen Essen noch viel mehr KFC-Fans einen Sieg feiern wie hier nach dem Oberligaspiel gegen Homberg.

Am liebsten würden gegen Essen noch viel mehr KFC-Fans einen Sieg feiern wie hier nach dem Oberligaspiel gegen Homberg.

Foto: Brauer-Fotoagentur / Adrian Schl

Der KFC Uerdingen steigt am übernächsten Wochenende mit dem Nachbarschaftsduell gegen den SC St. Tönis in die Rückrunde der Fußball-Oberliga ein. Bis dahin können die Uerdinger auch auf eine volle Grotenburg hoffen, denn die Stadt Krefeld und die Polizei haben sich auf ein Sicherheitskonzept für den Spielbetrieb des KFC Uerdingen geeinigt. Am vergangenen Freitag trafen sich die Beteiligten, um die Eckpunkte zu bestimmen. Dieses Konzept ist auch wichtig für das anstehende Niederrheinpokal-Spiel gegen den Drittligisten Rot-Weiß Essen. Nach Informationen der Westdeutschen Zeitung soll das Spiel in der Krefelder Grotenburg am 6. März um 19 Uhr angepfiffen werden. Die offizielle Ansetzung durch den Fußballverband Niederrhein wird noch in dieser Woche erfolgen.

Damit der KFC Uerdingen in der Grotenburg auch tatsächlich 10 000 Zuschauer empfangen darf, braucht es allerdings noch die endgültige bauordnungsrechtliche Freigabe. „Dazu befindet sich das Zentrale Gebäudemanagement im engen Austausch mit der Bauaufsicht. Nach deren Freigabe steht dem Pokalspiel im März mit einer Vollauslastung von bis zu 10 000 Zuschauern aus städtischer Sicht nichts mehr im Wege. Die finale Einschätzung der Sicherheitsbehörden trifft dann das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) in Duisburg. Sobald die erforderlichen Unterlagen vorliegen, wird eine Empfehlung ausgesprochen“, teilt die Stadt Krefeld am Dienstag mit.

Pokalkracher hat für den KFC finanziell eine große Bedeutung

Aufseiten des KFC Uerdingen ist man sich sicher, dass die Genehmigung noch im Februar erteilt werden wird. „Hier ist seit Jahresbeginn klar und auch mit Verband und Polizei kommuniziert, dass diese Mitte Februar vorliegen soll. Verband und Polizei sind kontinuierlich über Zeitplan und Fortschritt informiert“, schrieb der KFC auf Anfrage.

Für den KFC Uerdingen ist die Austragung des Pokalspiels in der Grotenburg von großer Bedeutung. Nicht nur, weil man durch den Heimvorteil dem haushohen Favoriten aus Essen so eher ein Bein stellen kann, als in einem fremden Stadion. Noch viel wichtiger sind aber die Einnahmen, die der klamme Verein dringend benötigt. Präsident Marc Schürmann sprach im Interview mit der WZ im Januar von einer Einnahmequelle im sechsstelligen Bereich durch dieses Pokalspiel.

Was der Fußball-Oberligist darüber hinaus im Niederrheinpokal im eigenen Stadion sportlich möglich machen kann, hat bereits der Drittligist MSV Duisburg in der letzten Runde zu spüren bekommen. Damals unterlagen die Zebras mit 0:1 bei den Blau-Roten Uerdingern in der mit lediglich 2000 Zuschauern schon ausverkauften Grotenburg. Gegen Essen erhofft sich der Verein die fünffache Menge an Zuschauern, die den KFC in die nächste Runde peitschen soll.

Schwierigkeiten auf den letzten Metern der Sanierung

Eigentlich war geplant, dass das Grotenburg-Stadion bereits im November vorigen Jahres komplett fertiggestellt werden sollte. Kurz vor Fertigstellung der Baustelle gab es dann aber noch Verzögerungen. „Wir hatten auf den letzten Metern der Sanierung noch mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, die mit Materialmangel, Krankheitswellen und nicht erbrachten Leistungen beteiligter Betriebe zu tun hatten“, sagte Rachid Jaghou, Leiter des Zentralen Gebäudemanagements (ZGM) der Stadt. „Aber wir haben keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass das Pokalspiel wie geplant vor vollem Haus stattfinden kann. Alle beteiligten Stellen sind im guten Dialog und werden sich auch durch anderslautende Berichte nicht aus der Ruhe bringen lassen“, beteuert Jaghou weiter.

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