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KFC Uerdingen geht am Betzenberg gegen Kaiserslautern unter

3. Liga : KFC Uerdingen geht am Betzenberg unter

Der KFC blieb in der Offensive viel zu harmlos und wurde von eiskalten Gastgebern abgestraft. Schon nach einer guten Viertelstunde war der Matchplan von KFC-Trainer Stefan Krämer dahin.

Der KFC Uerdingen hat das Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern mit 0:4 (0:2) verloren. Am Betzenberg präsentierte sich das Team von Trainer Stefan Krämer offensiv zu ideenlos und verpasste es aus dem eigenen Ballbesitz Chancen zu kreieren. Gastgeber Lautern konterte die Uerdingen gleich mehrfach aus und nutzte seine Möglichkeiten eiskalt.

Die Chronik des Spiels: Trainer Stefan Krämer entschied sich für einen Wechsel der Grundordnung und setzte gegen den 1. FC Kaiserslautern auf eine Dreierkette, die in der Defensive zu einer Fünferkette wurde. Überraschend meldete sich Franck Evina wieder fit. Der Angreifer, der gegen Duisburg mit Oberschenkelproblemen passen musste, begann in der Spitze neben Christian Kinsombi. Auf den Außen starteten Hakim Guenouche und Boubacar Barry, die Defensivkette bestand aus Assani Lukimya, Dominic Maroh und Edvinas Girdvainis.

Doch der Verbund hielt keine sieben Minuten - mit ihrer ersten echten Offensivaktion gingen die Lauterer früh in Führung: Einen flachen Ball von Timmy Thiele verlängerte Christian Kühlwetter läßig mit der Hacke, in der Mitte stand Florian Pick völlig frei und schob zum 1:0 ein (7.). Als sich kurz darauf Maroh bei einer Grätsche verletzte und durch Alexander Bittroff ersetzt wurde, war das Expirement Dreierkette schon wieder Geschichte. Maroh hielt sich den rechten hinteren Oberschenkel – die nächste Muskelverletzung.

Wieder in einer Viererkette spielend, hatten die Uerdinger in der Folge zwar viel Ballbesitz, münzten diesen aber zu selten in eine gefährlich Abschlussaktion um. Einzig Pflückes Distanzschüsse (23./32.) sorgten für Gefahr.

Wie es gehen kann, zeigten die Gastgeber, die sich in der Offensive eiskalt präsentierten. Nach einem Fehlpass von Dennis Daube schaltete Lautern schnell um, wieder hieß die Kombination Kühlwetter auf Pick. Der Angreifer stand am zweiten Pfosten erneut unbedeckt und köpfte die Kühlwetter-Flanke freistehend ein (42.).

Auch nach der Pause blieben die Uerdinger vor dem gegnerischen Tor zu harmlos. Nach einer Stunde wechselte Krämer dreifach, wollte mit Roberto Rodriguez, Manuel Konrad und Ali Ibrahimaj noch einmal einen neuen Akzent setzen. Doch der KFC spielte sich keine echte Torchance heraus und wurde in der 72. Minute zum dritten Mal ausgekontert. Mit dem 3:0 durch Lukas Röser war die Partie gelaufen.

Der Spieler des Spiels: 16 Spiele lang musste Lautern-Angreifer Florian Pick auf einen eigenen Treffer warten. Gegen den KFC Uerdingen platzte dann der Knoten. Zweimal bewegte sich Pick gut im Raum und wurde im Uerdinger Strafraum gänzlich alleine gelassen. Schon vor der Pause entschied er mit seinen Treffern die Partie.

Die Szene des Spiels: Nach einer guten Viertelstunde war der Matchplan von Stefan Krämer dahin. Zwar klärte Dominic Maroh den Ball bei seiner Grätsche stark, doch schon beim Aufstehen hielt er sich den rechten Oberschenkel. Maroh musste raus, die Dreierkette, auf die Krämer im Vorfeld gesetzt hatte, war Geschichte. Für ihn kam Alexander Bittroff rein und die Uerdinger stellten wieder auf eine Viererkette um. Geholfen hat es nicht.