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KFC Uerdingen: KFC-Trainer fordert mehr Tore

KFC Uerdingen : KFC-Trainer fordert mehr Tore

Beim 1:0 in Ratingen nutzt der KFC trotz vieler Chancen nur eine. Daher wünscht sich der Trainer mehr Treffsicherheit.

Krefeld. Die Kabinenbilder des KFC Uerdingen nach gewonnenen Spielen in dieser Saison sind zu einem kleinen Ritual geworden. Auch nach dem Spiel in Ratingen posierten die Fußballer, mehr oder weniger bekleidet, im Umkleideraum und schickten per Facebook eine Botschaft in die Welt: „Wir bleiben dran. Unterstützt die Jungs nächste Woche in Velbert.“

Der Treffer des Tages war Danny Rankl gelungen, der im Hintergrund die Faust wie ein Sieger in die Höhe reckt. Sein Tor in der 72. Minute war auch der Grund, warum die Krefelder mit zwei Punkten Rückstand in die Begegnung am Sonntag mit dem Spitzenreiter gehen, und nicht etwa mit vier. Und das hat seine Gründe. Das Team von Trainer André Pawlak tritt als Einheit auf.

Es punktet zuverlässig, klammert man das torlose Heimspiel gegen Schonnebeck aus. Die Begegnung bei Germania Ratingen zeigte aber auch, dass es trotz der qualitativen Überlegenheit hin und wieder ziemlich eng werden kann in einem Spiel. Mit seinen Torchancen geht der KFC mitunter noch zu großzügig um. Auch in Ratingen notierte Pawlak einige Großchancen von Rankl, Tobor und Pranjes. Ohne erfolgreich zu sein.

Das Spiel entwickelte sich daher zur Hängepartie, die Gastgeber kamen dem KFC-Tor gefährlich nah. Doch es ging noch einmal gut. Pawlak sagt: „Wir müssen aus unseren Großchancen ein oder zwei Tore machen. Dann haben wir ein ganz anderes Spiel. Trotz allem ist es wichtig, zu sehen, dass wir uns die Chancen überhaupt erspielen.“

Für den KFC-Trainer ist das mit fortlaufender Spielzeit auch eine Kopfsache: „Man denkt dann meist: wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Jetzt müssen wir aber gewinnen. Velbert hat ja auch gewonnen.“ Mittelfeldspieler Leon Binder sagt: „Wir haben uns mit Geduld durchgesetzt. Man darf sich von vergebenen Chancen nicht runterziehen lassen. Vorne haben wir dann eine genutzt, hinten lassen wir nichts zu.“

Mit Blick auf die weitere Saison sagt er: „Wir haben so viel Qualität, werden immer Chancen bekommen. Aber von solchen Schweinespielen werden noch einige kommen.“ Ein Tor, drei Punkte — das war nach dem Ratingen-Spiel die Losung. Wenn’s reicht, ist alles gut. Und zur Not ist da ja immer noch ein gewisser Danny Rankl. Der weiß, wo das Tor steht.