KFC: Törjäger Aydin darf wieder ran

KFC: Törjäger Aydin darf wieder ran

Am Dienstag wollen die Uerdinger wieder drei Punkte gegen Siegen holen.

Krefeld. Über ein 1:2 bei Alemannia Aachen nicht lange nachzudenken, wenn man vier Tage zuvor erst in der 94. Minute den Ausgleichstreffer gegen Tabellenführer kassiert hat, spricht für die Verantwortlichen des KFC Uerdingen. „Das Gute an der englischen Woche ist doch, dass wir die Niederlage in Aachen durch einen Sieg am Dienstag wieder wett machen können“, sagt KFC-Co-Trainer Uwe Fecht.

Am Dienstag sind um 19.30 Uhr die Sportfreunde Siegen in der Grotenburg zu Gast. Ein Team, das, ähnlich wie der KFC, im Sommer einen personellen Umbruch erlebte. Und auch strukturell mussten sich die Sportfreunde nach dem Rückzug von Mäzen Manfred Utsch und einer Etatsenkung auf 435 000 Euro verändern.

Der Start in die neue Saison verlief für die Siegener alles andere als vielversprechend. Lediglich zwei torlose Remis stehen auf der Habenseite beim letztjährigen Tabellenfünften. „Sie haben einen richtigen Umbruch hinter sich. Mit Andre Dej, Mark Zeh und Patrick Koronkiewicz haben echte Säulen die Mannschaft verlassen“, sagt Fecht. Nach dem geglückten Saisonstart mit neun Punkten aus den ersten acht Spielen weiß der KFC-Co-Trainer aber auch, dass ein Heimsieg gegen Siegen Pflicht ist, will man den Abstand nach unten halten. Sechs bis vier Punkte wünscht sich Fecht aus den nächsten beiden Partien.

Für das Duell mit den Sportfreunden Siegen wird Patrick Ellguth gelb-gesperrt fehlen. „Unsere Alternativen sind auf dieser Position reichlich vorhanden“, sagt Fecht. Die besten Einsatzchancen hat wohl Armand Drevina. In Torjäger Aliosman Aydin steht nach Ablauf seiner Rotsperre zudem der treffsicherste Stürmer wieder zur Verfügung. Und auch der in Aachen noch schmerzlich vermisste Sebastian Hirsch (Pferdekuss) wird voraussichtlich wieder einsatzfähig sein.

Die fehlende Fitness im Duell mit Alemannia Aachen wollen die KFC-Trainer derzeit durch eine für die Stammspieler weniger intensive Trainingsarbeit kompensieren. „Sechs Spiele in 17 Tagen gehen auch an unseren Jungs nicht spurlos vorbei“, sagt Fecht und ergänzt: „Doch dafür haben wir auch einen breiten Kader, der das kompensieren kann.“ Über eine Strafe für die erneute Verweisung Murat Salars auf die Tribüne ist indes noch nichts bekannt. „Wir dürfen uns am Spielfeldrand solche Sachen nicht mehr leisten. Das wissen wir und arbeiten daran“, sagt Fecht.