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KFC Uerdingen: KFC: Rankl und Goris in Torlaune

KFC Uerdingen : KFC: Rankl und Goris in Torlaune

Die Stürmer von Fußball-Oberligist KFC Uerdingen treffen beim 8:0-Kantersieg über den Cronenberger SC je zweimal.

Krefeld. Die Gesänge hallten durch die Grotenburg. Partystimmung herrschte bei den 1 655 Zuschauern schon während der zweiten Hälfte. Der Sieger zwischen dem KFC Uerdingen und Aufsteiger Cronenberger SC war längst ermittelt. Doch die Fans fühlten sich Sonntagnachmittag prächtig unterhalten.

Das Oberliga-Spiel hatte etwas von einem Pokalspiel gegen einen unterklassigen Gegner. So unterlegen waren die Wuppertaler. 8:0 — ein historischer Tag. So hoch hatte der KFC seit der Erfassung der Daten noch nie ein Liga-Heimspiel gewonnen. Einen Tag nach dem 34. Geburtstag von Kapitän Timo Achenbach - ein schönes Ständchen. Schon zur Pause hieß es 4:0, doch Gnade ließen die Krefelder nicht walten. Trainer André Pawlak sagte: „Ich ermutige das Team immer, noch mehr Tore zu machen. Sie sind das Salz in der Suppe. Nach einem 8:0 macht die Party noch mehr Spaß.“

Sein Team, das schon nach zwei Minuten durch Philipp Goris in Führung gegangen war, ließ den Widersacher nicht mehr ins Spiel zurück. Der Ball lief sicher durch die Reihen, der Gegner meist hinterher. Die Spielfreude war förmlich zu greifen, gegen ein Team, das jedoch noch nicht in der Oberliga angekommen scheint. Cronenbergs Kapitän Dustin Hähner sagte: „Das waren zwei Klassen zu hoch. Wir müssen zu Hause die Punkte holen. Auswärts sind wir nur Kanonenfutter.“ Sein Trainer Markus Döninghaus sagte, er habe solch einen „peinlichen Auftritt noch nie erlebt“.

Es spricht für die neue Entschlossenheit der Uerdinger, das sie nicht loslassen, nicht in den Verwaltungsmodus umschalten, sondern weiter Gier auf Tore haben. Goris schnürte einen Doppelpack, genau wie sein Nebenmann Danny Rankl. Das Sturm-Duo harmonierte, aber auch Pascale Talarski, Leon Binder, Kris Thackray und Fabio Fahrian reihten sich in die Liste der Torschützen ein. Der Gegner gewährte dem KFC die nötigen Freiheiten — für solcherlei Tollerei.