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KFC im Saisonfinale der 3. Liga im Heimspiel gegen Chemnitzer FC

Wechsel im Tor beim KFC vor dem vorletzten Heimspiel gegen den Chemnitzer FC am Freitag : Königshofer ist zurück im Tor

Im Tor des KFC Uerdingen gibt es vor dem Heimspiel am Freitag gegen den Chemnitzer FC erneut einen Wechsel. René Vollath, der sich in den acht Spielen seit dem Wiederbeginn der 3. Liga tadellos verkauft und sich für einen neuen Vertrag ins Zeug gelegt hatte, zog sich beim 1:2 gegen Würzburg am Dienstag eine Verhärtung im Oberschenkel zu.

Lukas Königshofer ist zurück im Tor. Der Österreicher ist wieder fit. Trainer Stefan Krämer: „René hat sehr gute Leistungen gezeigt. Ich bin froh, dass wir zwei sehr gute Torhüter haben. Ich habe keine Zweifel daran, dass Lukas auch so eine Leistung bringen kann.“

Die Form

Wie so oft in dieser Saison: Der KFC hielt auch gegen den Würzburger Kickers gut mit, in Unterzahl fehlten aber die Entlastungsaktionen. Fußballerisch zeigt sich Trainer Krämer mit der Leistung einverstanden. Das Manko Torgefahr aber wird wohl in den restlichen drei Spielen nicht mehr abzustellen sein. Alle Stürmer sind verletzt. Krämer: „Wir haben einige gute Lösungen in der Offensive. Die Jungs hängen sich rein. Es wird um jeden Zentimeter gekämpft.“

Das Personal

Jean-Manuel Mbom wird wegen seiner Gelb-Roten Karte auf der Tribüne sitzen. Tom Boere, Osayamen Osawe, Jan Kirchhoff und Adriano Grimaldi sind wegen Muskelfaserrissen nicht einsetzbar. Dafür stehen die Zeichen für Innenverteidiger Dominic Maroh wieder besser. Er machte am Donnerstag schon wieder einen Belastungstest auf dem Rasen, ist eine Option für Freitagabend gegen Chemnitz.

Im Fokus

Was wird aus Kevin Großkreutz? Am Dienstag durfte der Routinier nach 14 Spielen mal wieder in der Startelf mitmischen. Seine Kraft aber reichte nur für 60 Minuten, dann holte ihn Trainer Krämer vom Feld. Es schlichen sich Konzentrationsfehler ein. Sowohl Boubacar Barry als auch Alexander Bittroff, die Großkreutz zuletzt ins dritte Glied verdrängt hatten, wurden geschont, sind aber wieder einsatzbereit. Krämer hielt sich bedeckt, ob Großkreutz gegen Chemnitz wieder spielen darf.

Chemnitzer FC

Der Chemnitzer FC steckt im Abstiegskampf. In den vergangenen Jahren hat der DDR-Meister von 1967 eine Berg- und Talfahrt hinter sich. 2018 stiegen die Sachsen nach der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ab, ein Jahr später waren sie zurück. Nun aber stehen sie erneut an der Schwelle zur Regionalliga. Der frühere DFB-Kapitän Michael Ballack wird die Daumen drücken, stammt er doch aus der Schmiede des Klubs. Bis 1997 war er für die Sachsen am Ball. Im Hinspiel war der KFC einem Auswärtssieg im Stadion an der Gellertstraße nahe, doch Tom Boeres Führungstor glich Rafael Garcia noch aus.

Die Form

Gegen Aufstiegsanwärter Eintracht Braunschweig erspielten sich die Chemnitzer unter der Woche zwar ein Chancenplus, verloren aber dennoch 1:2. Dominanz ja, Punkte nein. Torschütze Niklas Hoheneder sagte: „Wir sind hinten drin und brauchen wahrscheinlich 35 Chancen, um auf zwei Tore zu kommen. Nichtsdestotrotz nehmen wir das jetzt mit. Wir haben ein Riesenspiel gemacht.“ Chemnitz kam nach dem Wiederbeginn der Liga immer besser in Schwung, lieferte aber erst zwei Siege seitdem.

Das Personal

Abwehrspieler Kostadin Velkov fällt mit Meniskusproblemen aus. Nils Blumberg und Daniel Bohl leiden beide unter muskulären Problemen.

Im Fokus

Wie wird der Abstiegskandidat auf die bittere Niederlage gegen Braunschweig reagieren? Die 1:2-Niederlage gegen Braunschweig sei die beste Saisonleistung gewesen, erzählte man sich später. Allen voran Trainer Patrick Glöckner: „Wir gehören in die 3. Liga.“ Zudem trifft Torjäger Philipp Hosiner nicht mehr.