KFC hofft gegen Osnabrück auf Rekordkulisse

Fußball : KFC hofft auf Rekordkulisse

Mehr als 6000 Zuschauer könnten am Sonntag zum Heimspiel gegen den Tabellenführer VfL Osnabrück kommen.

Wenn es nach den Wünschen der Macher beim Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen geht, dann wird am Sonntag gegen den Tabellenführer und designierten Aufsteiger VfL Osnabrück ein Zuschauerrekord des Clubs für Heimspiele in dieser Saison aufgestellt. Bisher liegt der Bestwert bei 5650 Zuschauern gegen 1860 München im Februar. Es war das erste Spiel unter der Regie des Trainers Norbert Meier, der Mitte März schon wieder gehen musste. Selbst die Heimpartie gegen den 1. FC Kaiserslautern, was allerdings ein Freitagabendspiel war, konnte mit 5346 Besuchern die Marke nicht überbieten. Den zweitbesten Wert hatte der KFC im Heimspiel gegen Hansa Rostock (5614). Nun hofft der KFC nach Aussage des Clubsprechers Jan Filipzik auf mehr als 6000 Zuschauer, denn allein aus Osnabrück werden am Sonntag mehr als 2000 Fans erwartet. Die Niedersachsen streben dem Aufstieg mit großen Schritten entgegen und sind euphorisiert.

Kartenaktion für Mitglieder
gegen Braunschweig

Der Zuschauerdurchschnitt bei Uerdinger Partien in Duisburg liegt bisher nach 15 Spielen bei 4064. Die Tendenz steigt leicht. Es hat sich gezeigt, wie es die Verantwortlichen in der Hinrunde beschworen hatten, dass gegen die namhafteren und attraktiven Gegner auch mehr Publikum erscheinen wird. Das hat auch einen triftigen Grund: Die Kontrahenten bringen ihrerseits eine große Zahl an Anhängerschaft mit. Für das Heimspiel am Ostermontag gegen Braunschweig hat der Club eine Kartenaktion für Mitglieder ins Leben gerufen: ein Ticket kaufen, zwei Freikarten in der gleichen Kategorie dazu erhalten. „Es gibt genug Gründe, ins Stadion zu gehen. Zuletzt haben wir ja auch wieder attraktiven Fußball gesehen. So macht es auch wieder Spaß“, sagt Filipzik. Osnabrück, Braunschweig, Cottbus und Wiesbaden – so heißen die letzten Heimspielgegner in dieser Saison.

Mittlerweile steht der Regionalligist Wuppertaler SV als Finalgegner um den Niederrheinpokal am Samstag, 25. Mai, fest. KFC-Trainer Frank Heinemann war selbst Augenzeuge des Wuppertaler Halbfinal-Sieges gegen den Oberligisten 1. FC Monheim und sagt: „Sie haben verdient 3:1 gewonnen. Das wird ein interessantes Spiel gegen einen guten Gegner. Zwei Traditionsvereine stehen im Endspiel. Der WSV war ja auch mal vor ewigen Zeiten in der Bundesliga. Es wird ein heißes Duell um den Einzug in den DFB-Pokal.“

Das Endspiel aber liegt noch über fünf Wochen entfernt. „Wir werden sie uns noch öfter ansehen. Jetzt aber zählt für uns erst einmal die Liga. Wir müssen noch Punkte holen“, sagt der KFC-Trainer. Ein Austragungsort steht derweil noch nicht fest. „Wir beginnen jetzt mit den Planungen. Das muss alles mit dem Verband abgestimmt werden“, sagte Geschäftsführer Frank Strüver. Allerdings wird die Partie wegen einer Parallelveranstaltung nicht im Stadion am Zoo stattfinden. Der Sieger qualifiziert sich für den DFB-Pokal.

Diese Wege führen
in den DFB-Pokal

Es gibt noch weitere Wege, den DFB-Pokal zu erreichen. Für den Wettbewerb sind auch der Meister, Zweit-, Dritt- und Viertplatzierte der 3. Liga startberechtigt. Sollten sich die ersten Vier aber über die jeweiligen Pokal-Landesverbände in den Endspielen am 25. Mai qualifizieren, rücken die nächstplatzierten Teams der 3. Liga oder im Verbandspokal nach.

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