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KFC gewinnt das Derby ohne große Mühe

KFC gewinnt das Derby ohne große Mühe

Der VfR Fischeln verliert das Duell gegen die Uerdinger deutlich mit 0:4. 3450 Zuschauer wollen das Spiel sehen.

Krefeld. Der KFC Uerdingen hat das Krefelder Derby klar mit 4:0 gegen den VfR Fischeln gewonnen und sich vorübergehend an die Tabellenspitze der Fußball-Niederrheinliga gesetzt. In einer einseitigen Partei zeigte der Aufstiegsaspirant dem Abstiegskandidaten deutlich die Grenzen auf.

3450 Zuschauer waren zum Derby gekommen. Nach den ersten Hälfte war die Partie entschieden. Mit 3:0 führte der KFC, hatte gefühlt 80 Prozent Ballbesitz. Dabei unterlief den Gäste wie bereits zuvor gegen Oberhausen II jedoch einige Fehler im Spielaufbau. Doch die Fehlpässe konnten die Fischelner nie nutzen, wohingegen die Uerdinger aus fast jeder Chance ein Tor machten. Igor Bendovskyi, der gegen Oberhausen zweimal als Vorbereiter geglänzt hatte, eröffnete den Torreigen, indem er eine eher zufällige Hereingabe von Ersan Tekkan aus dem Mittelfeld per Außenrist direkt ins Tor beförderte (27.).

KFC-Stürmer Jochen Höfler erhöhte mit einem Doppelpack auf 3:0. Beim 2:0 hatte Höfler mit einem knallharten Schuss aus 18 Metern links unten ins Tor getroffen, Erhan Albayrak hatte per Kopf vorgelegt (33.). Nicht weniger sehenswert war das 3:0 kurz vor dem Halbzeitpfiff: Ein 60-Meter-Pass von Ersan Tekkan erreichte Höfler, der sofort abzog und unter die Latte traf.

Auch in der zweiten Hälfte blieb es ein einseitiges Spiel, was die KFC-Fans erfreute und die „etwas gediegenere Stimmung“ bei den VfR-Fans (O-Ton des Stadionsprechers) weiter absinken ließ. Zwar prüfte Fischelns Onur Özkaya zunächst KFC-Keeper Tim Weichelt (52.), doch dann kombinierte der KFC nach Belieben. Fischeln fand kaum Mittel gegen die fußballerisch eine Klasse besseren „Gäste“.

Uerdingen erspielte sich weitere Chancen über die Außenbahnen, doch der sonst zuvor so treffsichere Höfler vergab zwei gute Gelegenheiten (54./56.). Das Tor von Saban Ferati macht den Sack für den KFC endgültig zu. Dabei wurde die individuelle Qualität des KFC deutlich, denn Ferati hatte über rechts mit einem Dribbling in den Strafraum eindrang, zwei Verteidiger aussteigen ließ, und Ritz mit links wiederholt keine Chance ließ. Eine höhere Führung war durchaus möglich. Fischeln ist nach dem hoffnungsvollen Sieg in Goch wieder hart gelandet.