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KFC Uerdingen: KFC: Es heißt Abschied nehmen

KFC Uerdingen : KFC: Es heißt Abschied nehmen

Viele Spieler laufen zum letzten Mal für Uerdingen auf. Fahrian ist doch ein Kandidat für Pawlak.

Krefeld. Es heißt Abschied nehmen im großen Stil beim KFC Uerdingen. Das letzte Saisonspiel der Krefelder am Sonntag gegen den 1. FC Mönchengladbach wird in der Fußball-Oberliga auch der letzte Auftritt einiger Akteure auf der Bühne Grotenburg sein. Mit dabei natürlich auch Trainer Jörn Großkopf.

Der 49-Jährige, der seinen Stuhl räumen muss und an André Pawlak übergibt, zieht dennoch ein versöhnliches Fazit über seine kurze Zeit von zweieinhalb Monaten beim KFC.

Großkopf: „Wir haben gut angefangen. Gegen Bocholt und Meerbusch hätten wir gewinnen müssen. Dann sieht die Saison anders aus. Es gab viele Nebenkriegsschauplätze. Ich gehe aber nicht im Groll, will keine Schuldigen nennen, keine schmutzige Wäsche waschen. Ich habe Erfahrung fürs Leben gesammelt und viele angenehme Menschen kennengelernt. Die Fans sollen noch einmal ein anständiges Spiel sehen und zufrieden nach Hause gehen.“

Für den dritten Sieg in Serie sollen auch Spieler sorgen, die sich wie Großkopf nun eine neue Aufgabe suchen können. Der Hamburger will Spielern wie den langgedienten Ioannis Alexiou oder Armand Drevina ein Abschiedsspiel geben, aber auch Florian Abel oder Takehiro Kubo sollen vor ihrem Publikum noch einmal auflaufen.

Auch der ehemalige Sportliche Leiter Horst Riege wird verabschiedet. Geschäftsführer Nikolas Weinhart sagt: „Wir werden ein paar Worte des Danks aussprechen und Herrn Großkopf, Herrn Riege und unsere Abgänge gebührend verabschieden.“ Die Liste derer, die gar nicht mehr spielen können, ist ebenso lang: Idrissou, Anic, Pagano, Manca, Achenbach, Hirsch, Sekkour. Hinter Tobias Gerstmann steht noch ein Fragezeichen. Er ist bis heute krankgeschrieben.

Bewegung ist offenbar in die Personalie Fabio Fahrian gekommen. Der KFC hat offenbar doch ein Interesse, den defensiven Mittelfeldspieler zu halten. Nach WZ-Information ist der neue Trainer Pawlak von ihm angetan. Gespräche finden statt, wie Weinhart gestern erzählte. Über die weitere Kaderplanung des Oberligisten sagte der KFC-Geschäftsführer: „Wir machen Tag für Tag unsere Hausaufgaben, werden nichts überhasten. Es ist schön zu sehen, wie viele Spieler André Pawlak im Schlepptau hat, wie viele Spieler gerne mit ihm zusammenarbeiten.“