Kessen lobt Charakter der Spieler

Kessen lobt Charakter der Spieler

Co-Trainer des KFC Uerdingen schätzt Selbstkritik der Akteure.

Krefeld. Gute Stimmung herrscht derzeit beim Fußball-Niederrheinligisten KFC Uerdingen. Kein Wunder, nach fünf Siegen in Folge hat die Mannschaft viel Selbstbewusstsein getankt. Dies gilt auch für die Spieler in der zweiten Reihe, wie Co-Trainer Ralf Kessen betont: „Da zieht keiner ein Gesicht, alle verhalten sich vorbildlich.“

Cheftrainer Peter Wongrowitz ist auf dem Wege der Besserung und soll morgen wieder an der Linie stehen. Nach dem 3:1 gegen Goch ist der KFC Tabellenführer und will dies auch nach dem Spiel morgen beim SV Sonsbeck bleiben. „Wir hoffen, dass wir die Tabellenführung behalten“, sagt Ralf Kessen.

Die personelle Situation bei den Uerdingern hat sich verbessert. Zwar ist Jochen Höfler leicht angeschlagen, und Dustin Hähner wird nach seiner Roten Karte wohl für vier Pflichtspiele fehlen, doch dafür kehrt Bastian Pinske in die Abwehr zurück. „Es ist schade für Dustin, er hat ein ordentliches Spiel gemacht. Zum Glück ist Pinske wieder dabei“, so Kessen. Sven Kegel und Malte Flock sind nach überstandener Grippe wieder mit von der Partie. Auch Torhüter Tim Weichelt ist zurück.

Beeindruckt ist der Co-Trainer von der Charakterstärke seines Teams, dass sich in Selbstkritik übt. „Die Mannschaft ist sauer auf sich, weil wir nicht gut gespielt haben, aber man sieht die Willensstärke. Wir wollen gewinnen.“ Beim SV Sonsbeck wird Tim Weichelt wieder zwischen den Pfosten stehen. Er hat seine Adduktorenverletzung auskuriert. Asterios Karagiannis hatte gegen Goch das Tor gehütet.

Ralf Kessen geht nicht davon aus, dass sich der SV Sonsbeck im eigenen Stadion einer Defensiv-Taktik bedienen wird, wie es viele Teams gegen den KFC versuchen. „Die spielen Fußball und verteidigen nicht nur. Ich schätze Horst Riege sehr“, sagt Kessen über den Sonsbecker Trainer. Im Hinspiel musste der KFC nach der frühen Führung für Sonsbeck lange zittern, bis Höfler und Lorenz die Partie noch drehten.

„Wir haben im Hinspiel gesehen, welche Schwierigkeiten uns Sonsbeck machen kann“, warnt der KFC-Trainer. Eine Trumpfkarte haben die Uerdinger auch in diesem Spiel: Die KFC-Fans werden das Spiel in Sonsbeck wohl wieder zu einem Heimspiel machen.

Mehr von Westdeutsche Zeitung