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Investor Roman Gevorkyan in Vorstand beim KFC Uerdingen berufen

3. Liga : Investor Roman Gevorkyan in Vorstand beim KFC Uerdingen berufen

Roman Gevorkyan übernimmt den Posten von Ex-Vorstand Frank Strüver im Stammverein des KFC Uerdingen.

Roman Gevorkyan, der armenische Investor beim KFC Uerdingen, ist seit kurzem auch Vorstandsmitglied im Stammverein des Fußball-Drittligisten. Der neue Geldgeber beim KFC übernimmt das Amt des ausgeschiedenen Ex-Vorstandes Frank Strüver. Dies teilte der KFC am Dienstagmittag in einer Mitteilung mit. An Gevorkyans Seite führen Mikhail Ponomarev und Nikolas Weinhart die Geschäfte des e.V. derzeit noch kommissarisch weiter. Nach Angaben von Verwaltungsratschef Andreas Galland soll dieser Zustand aber spätestens mit dem Abschluss der aktuellen Spielzeit am 30. Juni ein Ende finden. „Für einen geordneten Übergang ist das Miteinander von altem und neuem Gesellschafter im Vorstand nicht nur möglich, sondern aus unserer Sicht sogar ideal. Langfristig wird der Vorstand insgesamt ein neues Gesicht erhalten, die Gespräche darüber laufen“, sagt Galland.

Der Verwaltungsratsvorsitzende blickt anlässlich der jetzt erfolgten Wahl auf die letzten Wochen zurück: „Wir haben seit Mitte Januar zahlreiche Gespräche mit vielen respektablen Persönlichkeiten geführt. Die Bereitschaft, dem KFC Uerdingen in einer schwierigen Situation zu helfen, war groß. Es gab Interessenten für jede mögliche Konstellation – vom Erhalt professionellen Fußballs bis hin zum Neubeginn im Amateurbereich. Wir möchten diese Gelegenheit ergreifen, uns noch einmal bei allen Gesprächspartnern zu bedanken.“

Die beiden Vorsitzenden Mikhail Ponomarev und Nikolas Weinhart hatten am 14. Januar den Rücktritt von ihren Vorstandsposten eingereicht. „Aufgrund des aktuell ruhenden Trainings- und Wettkampfbetriebes der Jugendmannschaften des KFC Uerdingen hat der Verwaltungsrat genug Zeit, Nachfolger zu finden und zu installieren“, erklärte Mikhail Ponomarev damals. Jetzt ist mit Roman Gevorkyan zumindest ein erster neuer Vorstand gefunden worden. Der Armenier bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen: „Es ist eine Ehre für mich, nun als Vorstand Teil dieses Vereins mit seiner über 115 Jahre währenden Geschichte zu sein. Ich werde alles unternehmen, um eine erfolgreiche Zukunft dieses Traditionsvereins zu gewährleisten.“

Die gemeinsame Zeit mit Ponomarev und Weinhart wolle man im Vorstand nutzen, um möglichst alle Fragen, die die Vergangenheit betreffen, abschließend zu klären. Gleichzeitig soll der e.V. für die Zukunft aufgestellt werden.