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Für den KFC beginnt Sonntag ein Marathon

Für den KFC beginnt Sonntag ein Marathon

Die Uerdinger stehen vor mehreren englischen Wochen. Los geht es mit einem Heimspiel gegen Baumberg.

Krefeld. Der KFC Uerdingen holt in der Fußball-Niederrheinliga vor dem Heimspiel gegen die Sportfreunde Baumberg noch einmal tief Luft, ehe ein Spiele-Marathon bis zum 4. Mai ansteht. In dieser Zeit müssen die Krefelder 15 Partien (14 Ligaspiele und ein Kreispokalspiel) absolvieren. Und dies beinahe durchgehend im Dreitage-Rhythmus. Ein Programm, das den Akteuren im Aufstiegsrennen alles abverlangen wird. Grund sind einige Nachholspiele, die die Kicker auch unter der Woche fordern.

Klar ist, dass gerade in dieser Phase ein in der Breite gut aufgestellter Kader gefragt ist. Die Fitness der Spieler sei, wie die Sportliche Leitung um Trainer Peter Wongrowitz in den vergangenen Wochen betont hat, ausgesprochen gut. Den Beweis dafür treten seine Spieler Woche für Woche in der Liga an. Der KFC ist seinen Gegnern konditionell überlegen und ist immer in der Lage, in der zweiten Hälfte noch zuzulegen.

Eine gute Fitness war auch im Hinspiel in Baumberg gefragt, als der KFC zwei Rückständen hinterherlaufen musste. „Wir haben noch etwas gutzumachen. Damals haben wir noch unnötig Gegentore kassiert, die uns die Punkte gekostet haben. Das passiert heute nicht mehr“, sagt der KFC-Trainer.

Nach einigen dummen Gegentreffern zu Saisonbeginn haben sich die Uerdinger im Laufe der Hinrunde stabilisiert. In den vergangenen neun Partien musste der KFC nur noch vier Treffer hinnehmen. Nach Turu Düsseldorf (14 Gegentore) besitzt der KFC (20) die zweitbeste Defensive der Liga.

Doch was der Spitzenreiter im Fernduell macht, davon will sich Peter Wongrowitz nicht beirren lassen. „Wir dürfen nur auf uns schauen. Wir haben in den vergangenen Wochen sehr guten Fußball gespielt. Aber wir müssen uns diese Qualität immer wieder neu erarbeiten“, sagt der Coach.

Für das Heimspiel gegen Baumberg fallen Ahmet Isiklar und Christian Petry aus. Kosi Saka ist genauso angeschlagen wie Torhüter Tim Weichelt (Leiste), Igor Bendovskyi (Oberschenkelprobleme) und Bastian Pinske.

Wird nun doch noch Alt-Uerdinger Peter Kushev (40) ein Thema? „Da müssen wir mal sehen. Falls Dustin Hähner und Christian Petry ausfallen, haben wir kaum Alternativen. Aber es ist eben auch eine perspektivische Sache“, sagt Wongrowitz.