KFC Uerdingen: Es wird höchste Zeit für einen Perspektivwechsel

KFC Uerdingen : Es wird höchste Zeit für einen Perspektivwechsel

<h2>Ein Leserbrief von Jürgen Matz zu: „KFC spielt bei Aufstieg Hinrunde in Duisburg“.Wäre Uerdingen am Rhein eine eigenständige Stadt, so hätte sein Stadtrat wohl vor drei Jahren dem Bau eines neuen Stadions nahe des Elfrather Sees durch einen niederländischen Investor zugestimmt, und das sportliche Aushängeschild der Stadt im Sport Nummer eins Deutschlands müsste nicht zu nach Duisburg umziehen.

Da nützt es auch nicht, wenn sowohl OB a. D. Kathstede als auch OB Meyer bei jeder Gelegenheit betonen, sie seien Uerdinger, weil dort geboren. Wie viel Geld wurden zwischenzeitlich in die sportliche Zukunft (Sportstätte) des KEV gepumpt, der sportlich in den letzten Jahren wahrlich nicht so viel zu bieten hatte? Wirklich fabelhaft gemacht! Es wird wirklich höchste Zeit für einen Perspektivwechsel!

Nun sollen also in der Hinrunde (vielleicht auch Rückrunde?) ca. 10 000 fußballinteressierte Krefelder und Uerdinger nach Duisburg fahren, um dort die Spiele der 3. Liga zu sehen? Oder sehen es sich gleich im Fernsehen an? Auch mögliche Bandenwerbeträger werden wohl darüber not amused sein. Ein wirklich schwaches Bild für Krefeld. Hauptsache sich aber „am Rhein“ nennen wollen.

Wären bestimmte Herren mal in anderen Themen so beharrlich dabei, dann würden demnächst die Spiele der 3. Liga in einem heimischen Stadion stattfinden!

Andere Städte würden sich nach einer solchen aufstrebenden Fußballmannschaft alle Finger lecken. Krefeld aber geht es offensichtlich zu gut, und man erfreut sich der eigenen Nabelschau. Weiter so Krefeld, bis zu Olympia 2032.

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