Endspiele um den Aufstieg KFC: Beweisen, dass man es drauf hat

Krefeld · Der KFC Uerdingen hat bis zum Saisonende in der Oberliga Niederrhein noch acht Spiele vor der Brust. Es geht um den Aufstieg in die Regionalliga West. Am 12. Mai steht das Spiel gegen Ratingen auf dem Programm.

Der KFC Uerdingen hat noch acht Spiele bis zum Saisonende vor der Brust. Der Aufstieg ist noch möglich für die Blau-Roten.

Der KFC Uerdingen hat noch acht Spiele bis zum Saisonende vor der Brust. Der Aufstieg ist noch möglich für die Blau-Roten.

Foto: Brauer/stefan brauer

Es war auch Fabio Ribeiro zu verdanken, dass dieser knappe Vorsprung von 1:0 gegen die Sportfreunde Baumberg bis zum Schlusspfiff Gültigkeit besaß. Der als rechter Außenverteidiger aufgebotene Portugiese stand dort im Lauf des Spiels gleich mehreren und wechselnden Widersachern gegenüber. Immer wieder lancierten die Gastgeber Angriffe über die Flanke, die der 33-Jährige zu bewachen hatte. Und die Uerdinger Abwehr hielt dicht. „Ein wichtiger, ein dreckiger Sieg“ sei das gewesen, freute sich der aus Mönchengladbach stammende Spieler des KFC Uerdingen im Nachgang im vereinseigenen Sender BlauRot-TV. Den Fehler in die Konter zu laufen, wie beim 1:3 in Nettetal in der Vorwoche, wollte man gegen den Spitzenreiter unbedingt vermeiden. So habe man eben den Baumbergern gerne den Ball überlassen und die Räume verdichtet. Das war möglich, weil die Uerdinger Führung durch Dimitrios Touratzidis bereits nach vier Minuten gelungen war. Und es förderte eben diesen Charakter des Duells, das für die 600 Zuschauer in Monheim nicht gerade aufregend zu erleben war und ein bisschen an ein Mikado-Spiel erinnerte: Wer zuerst wackelt, verliert. Weder der KFC noch die Baumberger gingen wirklich ins Risiko aus Vorsicht vor dem Gegenüber. Erst in der Endphase drückten die Gastgeber mal etwas mehr aufs Tempo, aber das war dann auch zu wenig.