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Der KFC steckt mitten im Abstiegskampf

Der KFC steckt mitten im Abstiegskampf

Nach dem Punktabzug liegt Uerdingen nur noch einen Punkt vor der Abstiegszone. Am Mittwoch spielt der Niederrheinligist in Nettetal.

Krefeld. Der Fußball-Niederrheinligist KFC Uerdingen hat schon einmal angenehmere Wochen erlebt. Zuerst die widrigen Vorbereitungsbedingungen, dann das total verkorkste Testspiel beim NRW-Ligisten MSV Duisburg II (1:7) und zuletzt auch noch der Abzug der drei Punkte aus dem Spiel gegen den SC West, weil Ervin Zukanovic nicht spielberechtigt war.

Die Tabellensituation verschärft sich. Der selbsternannte Aufstiegsfavorit rangiert mittlerweile nur noch einen Punkt vor der Abstiegszone. In etwa zwei Wochen geht für die Mannschaft von Trainer Uwe Weidemann die Meisterschaft weiter. Der Erfolgsdruck hat mit dieser Entscheidung sicherlich nicht abgenommen.

Am Mittwoch (19.30 Uhr) bestreiten die Uerdinger ein Testspiel beim Landesligisten Union Nettetal. Gastspieler Serkan Yilmaz wird noch einmal eine Chance bekommen. Danach wird sich die sportliche Führung überlegen, ob der Stürmer eine Verstärkung sein könnte. Genauso wie die Koncic-Zwillinge (früher MSV II und Homberg), die ebenfalls beim KFC unter die Lupe genommen werden.

Der KFC-Jugendkoordinator Richard Towa würde jungen Nachwuchsleuten eine Chance geben. "Es gibt hochmotivierte Kandidaten bei uns, die sich freuen würden, einmal dabei zu sein", sagte der Kameruner. Etwas allgemeiner fügte Towa hinzu: "Spieler zu kaufen, ist nicht immer ein Garant für den Erfolg. Mit eigenen jungen Spielern macht man keinen Verlust."

Unter seiner Regie als Cheftrainer schaffte etwa David Machnik den Sprung in die Erste, kam aber auch nur zu wenigen Einsätzen. Der Sportliche Leiter Ralf Kessen sieht wenig Gelegenheit, junge Leute einzubauen: "Wir haben kaum mehr Zeit zu experimentieren".