Der KFC sehnt die Spielpause herbei

Der KFC sehnt die Spielpause herbei

Die Krefelder sind Freitagabend gegen Viktoria Goch wieder im Einsatz. „Wir gehen etwas am Stock“, gesteht Trainer Peter Wongrowitz.

Krefeld. Die Spieler des KFC Uerdingen würden in diesen Tagen gerne mal durchatmen. Nach sieben englischen Wochen in Folge könnte der Fußball-Niederrheinligist wahrlich eine Pause gebrauchen, doch der Spielplan kennt keine Gnade.

Am Freitag kommt der Tabellenvorletzte Viktoria Goch in die Grotenburg (19.30 Uhr), am Dienstag der Wuppertaler SV II. Erst dann heißt es für die KFC-Kicker: Regenerieren und Kraft tanken für die entscheidenden drei Wochen im Aufstiegsrennen. „Wir gehen etwas am Stock, das muss man sagen“, gesteht KFC-Trainer Peter Wongrowitz.

Auf dem Papier ist die Hürde am Freitag nicht besonders hoch. Goch ist 18., nur Fischeln ist in dieser Saison noch schlechter. Zudem ist die Viktoria nur selten angriffsbereit. Ganze 27 Tore erzielten die Gäste in 29 Partien — der schlechteste Wert der Liga. Ein Selbstläufer? Mitnichten. Allein der Name KFC Uerdingen treibt die Gegner regelmäßig zu ungeahnten Höchstleistungen. „Gegen uns geben Mannschaften noch mehr Gas als gegen Turu oder RWO“, sagt Wongrowitz.

Zuletzt zeigte sich der KFC vor dem gegnerischen Tor sehr großzügig und geizte mit Treffern. Nur vier Mal jubelten die Krefelder in den vergangenen fünf Partien (Spielabbruch in Ratingen nicht mitgerechnet). Die Torfabrik der Liga fährt aktuell nur Kurzarbeit. Dass es dennoch in den jüngsten Spielen zu zwei Siegen reichte, ist der wiedergewonnenen Stabilität in der Defensive zu verdanken. „Wir haben zwar zwei Mal zu Null gespielt, doch ein Tor ist eigentlich zu wenig. Es kann immer etwas passieren“, warnt der Trainer.

Verteidiger Franck Njambe, der von seinem Heimataufenthalt aus Kamerun zurück ist, trainierte gestern erstmals seit drei Wochen wieder mit. Veränderungen in der Startelf plant Wongrowitz indes nicht, aber in Njambe gibt es wieder eine Alternative.

Mehr von Westdeutsche Zeitung