Der KFC hat es in der Hand

Franck Njambe fehlt gegen den 1. FC Viersen.

Krefeld. Zweifel kommen bei den Verantwortlichen des KFC Uerdingen nicht auf. Der Eindruck, dass die Mannschaft ausgerechnet im Topspiel der Fußball-Niederrheinliga gegen Hauptkonkurrent Turu Düsseldorf eher eine durchwachsene Leistung auf den Rasen brachte und im ersten Durchgang unsicher, weil wenig aggressiv wirkte, soll am Sonntag im Heimspiel gegen den 1. FC Viersen wieder vergessen sein. „Wir haben das Spiel verdaut. Auch die Spieler sind keine Maschinen. Sie unterliegen, wie wir alle, Leistungsschwankungen. Wichtig ist, dass wir uns gegen Viersen wieder steigern“, sagte KFC-Trainer Peter Wongrowitz.

Zehn Spiele hat der KFC Uerdingen noch vor der Brust — 30 Punkte sind im Aufstiegsrennen noch zu vergeben. Der KFC hat alles in der Hand. Das bessere Torverhältnis ist zudem ein Trumpf. Doch auch die Turu besticht durch ihre Konstanz. Nachlässigkeiten, so hat man das Gefühl, werden in diesem Jahr an der Tabellenspitze nicht verziehen. „Es ist noch ein steiniger Weg. Es warten noch zehn harte Spiele auf uns. Aber ich glaube fest an den Aufstieg“, sagte KFC-Boss Lakis auf dem Fan-Treffen. Jochen Höfler, einer derjenigen, die aktuell aus dem starken Kollektiv herausragen, ist bereit für den Endspurt: „Wir müssen als Mannschaft nun den letzten Schritt machen.“

Noch bis zum 4. Mai steht für den KFC eine Dauerbelastung im Drei-Tages-Rhythmus an. „Wir müssen stets überlegen, wer wann eine Pause braucht“, sagt Wongrowitz. Ein Trumpf könnte auch die medizinische Abteilung der Krefelder werden. Neu im Team ist Physiotherapeut Günter Bruns, der au-ch schon für den DFB gearbeitet hat und auf Empfehlung von Co-Trainer Ralf Kessen an die Grotenburg kam.

Fehlen wird am Sonntag definitiv Verteidiger Franck Njambe, der aus privaten Gründen für einige Tage in seine Heimat Kamerun fliegt. Ins Team rücken Malte Flock und Linksfuß Dennis Kuczka. Dustin Hähner ist angeschlagen.

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