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Der KFC erwartet größeren Widerstand

Der KFC erwartet größeren Widerstand

Die Krefelder gehen nicht davon aus, dass sich Turu Düsseldorf am Samstag erneut vorführen lässt.

Krefeld. Erst vor zwei Wochen hat der KFC Uerdingen gegen Turu Düsseldorf mit 6:0 den höchsten Sieg der Oberliga-Saison gefeiert. Bereits am Samstag hat die Turu im Achtelfinale des Fußball-Niederrheinpokals die Möglichkeit zur Revanche. Dass der KFC die Gäste aufgrund des hohen Sieges unterschätzen könnte, will KFC-Trainer Eric van der Luer verhindern. „Ich erwarte einen Gegner, der das 0:6 vergessen lassen will“, sagt van der Luer. „Der Pokal ist etwas anderes als ein Ligaspiel, weil es immer einen Gewinner geben muss.“ Bereits in der Vorsaison trafen beide Klubs im Pokal-Achtelfinale aufeinander. Damals setzten sich die Krefelder erst in der Verlängerung mit 2:1 durch.

Für den KFC Uerdingen bedeutet ein erneuter Erfolg im Niederrheinpokal auch eine Möglichkeit an zusätzliche Einnahmen zu kommen. Nur noch vier Siege trennen beide Teams von der Qualifikation für den DFB-Pokal in der kommenden Saison. Den größten „Geldtopf“, der für einen Oberligisten zu erreichen ist. „Das ist eine Herausforderung, denn für uns besteht die Möglichkeit, vielleicht in der nächsten Saison mal im DFB-Pokal auflaufen zu können“, sagt van der Luer: „Aber Geld ist nicht immer das Wichtigste für einen Fußballer. Es geht uns auch um den sportlichen Erfolg und da wäre es natürlich schön, wenn wir eine Runde weiter kommen könnten.“

Für dieses Vorhaben hat der Trainer, bis auf den noch mehrere Wochen verletzt ausfallenden Innenverteidiger Monir Ibrahim, alle Spieler an Bord. Auch mit den Trainingseindrücken in dieser Woche ist van der Luer zufrieden. Somit steht dem Überwintern im Pokal nur noch Turu Düsseldorf im Weg. Der Gewinner trifft dann im März im Viertelfinale auf den Sieger der Partie Rot-Weiß Oberhausen (Regionalliga) gegen VSF Amern (Landesliga).