Der KFC darf Ratingen nicht ziehen lassen

Der KFC darf Ratingen nicht ziehen lassen

Der VfR Fischeln fährt zum Vorletzten nach Duisburg. Das Lazarett lichtet sich.

Krefeld. Das Rennen um den begehrten Aufstiegsplatz in der Fußball-Niederrheinliga ist voll entbrannt. Der KFC Uerdingen mischt mit, liegt allerdings vier Punkte hinter Ratingen 04/19 - dem Gegner, den man am Sonntag in der Grotenburg erwartet. Es geht um viel, das weiß auch Trainer Wolfgang Maes. Ratingen darf nicht gewinnen, sonst würde der Abstand der Uerdinger auf sieben Zähler anwachsen. "Wer in diesem Spiel nicht brennt, soll seine Schuhe an den Nagel hängen", sagt der Coach.

Der 57-Jährige hat Respekt vor dem Gast: "Ratingen ist eine spielstarke und geschlossene Mannschaft. Aber wir sind stärker." Dass der KFC in Heimspielen jedoch nur Liga-Mittelmaß ist, ist auch Maes bekannt. Mit nur zwei Siegen haben die Krefelder noch Luft nach oben. Die Zielsetzung ist klar: "Am letzten Spieltag vor der Winterpause wollen wir Tabellenführer sein", sagt Maes.

Personell wird der KFC im Spitzenspiel auf Verteidiger Simon Edu verzichten müssen. Auch der Einsatz von Stephan Maas (Pferdekuss am Oberschenkel) ist sehr fraglich. Bilal Lekesiz pausierte im Training wegen Schmerzen im Fußgelenk.

Beste Chancen auf die Startelf hat das Offensiv-Duo Gzim Rexhaj und Sebastian Radtke, die in Hönnepel überzeugten. Dem Albaner Regjep Banushi droht erneut die Bank. Ganz schlechte Karten hat momentan auch Onur Özkaya. Sein Trainer meint, er müsse sich wieder mehr auf den Fußball konzentrieren.

Beim VfR Fischeln lichtet sich allmählich das Lazarett. Neben den drei Langzeitverletzten Grühn, Enger und Schmitz fallen für das Gastspiel am Sonntag (14.30 Uhr) bei Tura Duisburg aber definitiv Michael Killich (gesperrt) und Fabio Lippolis (Aufbautraining) noch aus. Fischeln möchte nach vier Ligaspielen ohne Sieg wieder dreifach punkten. Bei Simon Janicina will der Coach noch das Training abwarten. Der Übungsleiter hat nach langer Zeit wieder Alternativen.

Die zuletzt eingewechselten Christos Pappas, Burhan Sahin und Tim Molowitz imponierten dem Coach gegen Homberg und hoffen auf eine Berücksichtigung in der Startelf. Die Tabellensituation lässt Hußmanns kalt: "Da kommt in Duisburg eine schwere Aufgabe auf uns zu. Wir möchten die Negativserie stoppen, aber Tura hat sich zuletzt gegen Viersen gut verkauft."

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